Ruhrverband berichtet über betriebsnahe Kindertagespflege Ruhrverband berichtet über betriebsnahe Kindertagespflege Foto: Ruhrverband

Ruhrverband berichtet über betriebsnahe Kindertagespflege Ruhrverband berichtet über betriebsnahe Kindertagespflege Foto: Ruhrverband

Ruhrverband berichtet über betriebsnahe Kindertagespflege Ruhrverband berichtet über betriebsnahe Kindertagespflege Foto: Ruhrverband

Ruhrverband berichtet über betriebsnahe Kindertagespflege

13.12.2017

Großes Interesse beim Praxisbericht des Ruhrverbands zur Kinderbetreuung: Beim 3. Runden Tisch des Netzwerks "Essener Bündnis für Familie" informierten sich Personalverantwortliche über Chancen, Risiken und Machbarkeit betriebsnaher Kindertagespflege. Organisiert und moderiert vom BUK Familienservice erhielten die Firmenvertreterinnen und -vertreter wichtige Impulse zu den Umsetzungsmöglichkeiten und Antworten auf brennende Fragen.

Auch wenn die Zahl der Betreuungsplätze in den Essener Kitas ständig ansteigt, kann noch nicht allen Wünschen der Eltern entsprochen werden. Dazu zählt auch die möglichst arbeitsplatznahe Betreuung der Kinder. Deshalb versuchen insbesondere Bündnis-Unternehmen ver-stärkt, für Beschäftigte eine eigene Kindertagespflege – vornehmlich für unter Dreijährige – einzurichten. Damit wollen sie die bestehenden Angebote in Kindertagestätten ergänzen und so die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern. Auch der Wiedereinstieg nach der Elternzeit wird erleichtert. Das Jugendamt der Stadt Essen begrüßt und fördert betriebsnahe Lösungen der Kinderbetreuung.

Der Runde Tisch "Essener Audit", eine Initiative von und für familienfreundlich zertifizierte Unternehmen des Netzwerks "Essener Bündnis für Familie", widmete sich am Dienstag im Hause des Ruhrverbands dieser Möglichkeit für Unternehmen.

Gastgeber Norbert Frece, Vorstandsvorsitzender Ruhrverband, und Claudia Hoose, Geschäftsführerin und Koordinatorin Essener Bündnis für Familie, begrüßten die teilnehmenden Perso-nalverantwortlichen und Bündnispartner zu diesem Veranstaltungsformat des Kuratoriums unter Vorsitz von Oberbürgermeister Thomas Kufen.

"Die betriebsnahe Kindertagespflege", stellte Rosa Mendes als Fachberaterin Kinderbetreuung des BUK Familienservice fest, "ist im Vergleich zur Betriebskindertagesstätte weniger bürokra-tisch und mit geringerem zeitlichen Aufwand verbunden. Zudem ist sie erheblich kostengünsti-ger und auch schneller zu etablieren!" Ein fertiges Rezept zur Umsetzung gibt es aufgrund des Variantenreichtums nicht, wohl aber einen Rahmen, innerhalb dessen Lösungen individuell erarbeitet werden können. "Auch Kooperationen zwischen Unternehmen sind durchaus denkbar", so Mendez.

Wie stark Bedarf und Betreuung in den letzten Jahren gestiegen sind, hob Anne Gerhards als Expertin des Jugendamtes Essen hervor: "Waren 2006 noch lediglich gut 600 Kinder in der Kindertagespflege betreut, so sind es heute bereits weit über 2.400."

Die Gleichstellungsbeauftragte des Ruhrverbandes, Daniela Schwarz, schilderte – in Vertretung der eigentlichen Initiatorinnen Stephanie Derstroff , Personalabteilung, und Carolin Beate Fieback, Personalratsvorsitzende – Vorbereitung, schnelle Umsetzung und laufenden Betrieb der Betreuung im eigenen Haus. Sie resümierte: "Die betriebsnahe Kindertagespflege stellt für unser Unternehmen eine sinnvolle Ergänzung des Portfolios zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf dar."

In Gruppen diskutierten die Gäste schließlich mögliche Hemmschwellen gegenüber betriebsna-her Kindertagespflege sowie dafür geeignete Lösungsansätze und hatten ebenso Gelegenheit, im Austausch mit Anne Gerhards vom Jugendamt Essen, noch offene Fragen im Expertenge-spräch zu klären.

Als Gastgeber für den nächsten Runden Tisch "Essener Audit" 2018 hat sich freundlicherweise das LVR Klinikum im Namen seiner Kaufmännischen Direktorin Jane E. Splett zur Verfügung gestellt. Interessenten für das Essener Audit sind willkommen.

Über das Essener Bündnis für Familie

Essener Unternehmensverband e. V., IHK, Kreishandwerkerschaft, Stadt Essen und über 130 Unternehmen, Stiftungen und eine Vielzahl engagierter Menschen haben das Essener Bündnis für Familie zu einem bestens funktionierenden Netzwerk mit einer Vielzahl praktischer Erfolge gemacht. Regelmäßige Informations- und Dialogveranstaltungen sind wesentlicher Kern der Bündnisarbeit und bieten Unternehmensleitungen und Personalverantwortlichen vertrauensvollen Erfahrungsaustausch und verlässliche Kontakte. Rund 15.000 Beschäftigte profitieren in Unternehmen, die mit dem "Essener Audit" ausgezeichnet wurden, von einer gesteigerten Familienfreundlichkeit.

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