Fördermittelübergabe für Stadterneuerungsmaßnahmen Essen- Katernberg Ina Scharrenbach Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen und Oberbürgermeister Thomas Kufen Fördermittelübergabe für Stadterneuerungsmaßnahmen Essen- Katernberg Ina Scharrenbach Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen und Oberbürgermeister Thomas Kufen Foto: Elke Brochhagen

Land Nordrhein-Westfalen fördert stadtteilbezogene Nutzung im Neubau der Gustav-Heinemann-Schule mit 5,7 Millionen Euro

Gebiet "Soziale Stadt Katernberg" erhält insgesamt über 6 Millionen Euro vom Land

14.12.2017

6.024.000 Euro – diesen Wert hat der Zuwendungsbescheid, den Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, heute (14.12.) in Essen an Oberbürgermeister Thomas Kufen übergeben hat. Eine Summe von gut 5,7 Millionen Euro fließt in den Neubau der Gustav-Heinemann-Gesamtschule an der Schonnebeckhöfe, der bis Ende 2020 in direkter Nachbarschaft des bestehenden Schulgebäudes entstehen soll. Integriert in das Konzept des Schulneubaus ist die weitere stadtteilbezogene Öffnung der Schule, weshalb der Schulneubau in das Entwicklungskonzept "Stadtbezirk VI Zollverein" im Rahmen des Förderschwerpunktes "Soziale Stadt – Investitionen im Quartier" aufgenommen wurde. Der damit verbundene bedeutsame und zentrale Stellenwert des Schulneubaus für den Stadtbezirk und das Stadtteilprojekt Katernberg hat das Ministerium Ina Scharrenbachs dazu bewegt, die von der Stadt Essen beantragten Fördermittel in Höhe von gut 6 Millionen Euro für das Gebiet "Soziale Stadt Katernberg" zu genehmigen.

"Die neue Gesamtschule wird nicht nur ein Ort des Lernens für Kinder und Jugendliche, sondern ein Bildungs- und Beratungs- und Veranstaltungs-Treffpunkt für alle Menschen des Stadtteils. Der Neubau ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen in einem Stadtteil durch den klugen Einsatz von Fördergeldern profitieren können. Wenn alle Partner - wie hier in Essen - an einem Strang ziehen, können Projekte umgesetzt werden, die Heimat bewahren und zugleich nach vorne entwickeln", sagte Ministerin Scharrenbach.

Oberbürgermeister Thomas Kufen nahm den Bescheid im Namen der Stadt Essen dankend entgegen: "Zweifellos erleichtert die finanzielle Unterstützung des Landes unsere Arbeit am Neubau der Gustav-Heinemann-Gesamtschule und im Stadtteil Katernberg. Vor allem aber bestätigt sie den Weg, den die Schule gemeinsam mit der Stadt Essen und für den Stadtteil eingeschlagen hat: Hin zu einer noch offeneren Einrichtung, die viel mehr als nur eine Schule ist: Ein zentraler Anlaufpunkt im Quartier, der somit den Einwohnerinnen und Einwohnern, den Mitgliedern verschiedener Vereine und dem gesamten Stadtbezirk zu Gute kommt. Darauf können wir schon heute richtig stolz sein."

Der Eigenanteil der Stadt Essen für das Projekt "Soziale Stadt Katernberg" beträgt dank der Zuwendung des Landes gut 1,5 Millionen Euro.

Die Gustav-Heinemann-Gesamtschule fungiert als Europaschule mit einem vielfältigen Angebot an Fremdsprachen. Darüber hinaus beherbergt sie das Jugendbibliothekszentrum, das enger Kooperationspartner der beteiligten Grundschulen beim schulformübergreifenden Projekt "Literarische und musische Erziehung in der Schule stärken" ist. Diese und weitere bestehenden außerschulischen Kooperationen, die stadtteilweit wahrzunehmen sind, sollen in Zukunft gestärkt und ausgebaut werden.

Dazu sollen die im Neubau der Gustav-Heinemann-Schule im Erdgeschoss gelegenen Unterrichtsräume sowie die Bereiche Aula, Mensa und die Schul-/ Stadtteilbibliothek für die stadtteilbezogenen Nutzung zur Verfügung stehen. Das Jugend-Musik-Corps Essen-Schonnebeck, die Folkwang-Musikschule sowie weitere Vereine des Stadtteils und mehrere Sozialverbände werden dort Unterricht, Kurse und Beratungen anbieten.

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