"Man emigriert eben auf Lebenszeit"

Vortrag von Thomas B. Schumann am Donnerstag, 8. Februar, um 19 Uhr in der Alten Synagoge Essen. Der Eintritt ist frei.

01.02.2018

Mit jüdischen Schriftstellern aus Deutschland, dem Rheinland und Westfalen und ihren Lebenswegen im Exil befasst sich der Vortrag von Thomas B. Schumann am Donnerstag, 8. Februar, um 19 Uhr in der Alten Synagoge Essen.

Mit seiner umfangreichen Sammlung Exilliteratur engagiert Schumann sich dafür,die ins Exil gezwungenen Schriftsteller dem Vergessen zu entreißen. Für sein Lebenswerk ist er vom deutschen PEN- Zentrum am 16. November 2017 mit dem Hermann-Kesten-Preis ausgezeichnet worden.

Zum Redner

Der gebürtige Kölner studierte Germanistik und Geschichte in Köln, Bonn, München und Wuppertal. Er schrieb für Zeitungen wie die ZEIT, die Neue Zürcher Zeitung und die FAZ. 1991 initiierte er die "Gesellschaft zur Förderung vergessener und exilierter Literatur". Schumann arbeitet kontinuierlich an baute einer umfangreiche Sammlung an Exilliteratur auf und setzt sich seit Jahren für ein Museum für Exilliteratur ein. Der Autor leitet außerdem den Verlag "Edition Memoria".

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Alte Synagoge Haus der jüdischen Kultur Foto: Peter Prengel
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