Herbert Bayer Augenwald, Anfang 1930er Jahre - Baumstämme mit Augen Herbert Bayer Augenwald, Anfang 1930er Jahre (Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2018)

Fotografien, Collagen und Plakatentwürfe von Herbert Bayer im Museum Folkwang

Am Donnerstag, 8. März, aus der Reihe "Schätze heben…Selten Gesehenes und Unbekanntes aus der Sammlung". Der Eintritt kostet 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro, für Mitglieder Kunstring Folkwang frei.

06.03.2018

Am Donnerstag, 8. März, um 18:30 Uhr, stellen Peter Daners, Kurator Bildung und Vermittlung Museum Folkwang, und Jutta Schmidt, Künstlerin, Dozentin und Kunstpädagogin, ausgewählte Arbeiten des österreichischen Fotografen, Malers und Ausstellungsarchitekten Herbert Bayer (1900-1985) vor. Im Mittelpunkt steht die Fotomontage Augenwald (1959), die an Collagen der Surrealisten aus den 1930er Jahre erinnert.

Der Teilnahmebeitrag beträgt 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro. Für Mitglieder des Kunstring Folkwang ist der Eintritt frei. Eine Anmeldung im Besucherbüro ist erforderlich.

Mit der Reihe "Schätze heben… Selten Gesehenes und Unbekanntes aus der Sammlung" entdecken und erforschen Besucherinnen und Besucher einmal pro Quartal gemeinsam mit dem Team der Bildung und Vermittlung neue Aspekte und Themen oder unbekanntere Werke aus der Sammlung des Museum Folkwang.

Veranstaltet wird der Abend in Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e.V., Verein der Freunde des Museum Folkwang.

Zum Künstler

Herbert Bayer war einer der Pioniere visueller Kommunikation im 20. Jahrhundert. Nach seinem Studium am Bauhaus leitete Bayer in Dessau die dortige Reklamewerkstatt. Er entwickelte unter anderem die Werbetypografie Universal und widmete sich nach Ende seiner Tätigkeit in Berlin verstärkt der Fotografie, Malerei und Ausstellungsgestaltung. 1937 emigrierte Bayer in die USA und konnte ab 1946 im Auftrag der Container Corporation of America als Architekt und Landschaftsgestalter in Aspen/Colorado an seine Erfolge in Deutschland anknüpfen. Einige seiner schönsten Fotografien, Fotocollagen und Plakatentwürfe befinden sich in den Sammlungen des Museum Folkwang und werden bei Schätze heben nach langer Zeit im Depot ans Licht geholt.

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