Round Table-Gespräch "Netzwerke in Palliativversorgung und Hospizarbeit für den Krebspatienten" Round Table-Gespräch "Netzwerke in Palliativversorgung und Hospizarbeit für den Krebspatienten". Foto: Saskia Mersmann

Round Table-Gespräch "Netzwerke in Palliativversorgung und Hospizarbeit für den Krebspatienten"

09.03.2018

Am Mittwoch, 7. März, fand ein Round Table-Gespräch unter dem Titel "Netzwerke in Palliativversorgung und Hospizarbeit für den Krebspatienten" im Rathaus Essen statt.

Auf Anregung der Leiterin des Netzwerkes Palliativmedizin Essen, Dr. Marianne Kloke, hatte Peter Renzel, Dezernent für Soziales, Arbeit und Gesundheit der Stadt Essen, zu diesem Termin eingeladen und die Gesprächsrunde moderiert.

Anlass war sowohl ein Rückblick als auch eine Ist-Analyse der Versorgungsstrukturen in Essen am Beispiel der Versorgung von Tumorpatienten, sowie die Ausrichtung und Zielsetzungen der Palliativversorgung in Essen für die Zukunft. Zum Hintergrund: Patienten mit Krebsdiagnosen stellen in der Palliativversorgung und Hospizarbeit mit Abstand die größte Personengruppe.

An dem Gespräch teilgenommen haben unter anderem Ingrid Fischbach, Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Mitglieder der Lenkungsgruppe von All.Can Deutschland, Vertreter der AOK und der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein sowie Vertreter des Netzwerkes Palliativmedizin in Essen.

Fazit und Ausblick

Die Stadt Essen ist in der Palliativversorgung und Hospizarbeit im bundesweiten Vergleich sehr gut aufgestellt, zwei Jahre nachdem die Stadt der „Charta zur Betreuung Schwerkranker und sterbender Menschen“ beigetreten ist. Dr. Birgit Weihrauch vom Deutschen Hospiz- und PallitivVerband hob die Leuchtturmwirkung der Stadt Essen in diesem Bereich hervor.

Mehr als 60 Essener Gesundheitseinrichtungen sind bereits der Charta beigetreten. Eine überdurchschnittlich hohe Zahl an niedergelassenen und Krankenhausärzten verfügt über eine palliativmedizinische Zusatzqualifikation. Die sehr systematische Vorbereitung des Charta-Beitritts sowie die Einbeziehung vorhandener Netzwerke und Beteiligung aller beteiligten Akteure können auch für andere Regionen als Beispiel dienen.

Zielsetzung für die Zukunft ist vor allem der Ausbau von Patienteninformationen zu den Möglichkeiten der Palliativversorgung sowie die Intensivierung des sektorübergreifenden Vorgehens zur Erreichung der Charta-Ziele.

Eine weitere Aufgabe liegt in der Sicherstellung der Finanzierung der Palliativversorgung, z.B. in der Angehörigennachsorge und in der Fokussierung auf bestimmte Personengruppen. Hier liegt das Augenmerk auf der Zusammenarbeit mit der Landes- und Bundespolitik und den Kostenträgern.

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