Herbert Reul, Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen (Mitte), und Burkhard Freier, Leiter des Verfassungsschutzes beim Innenministerium NRW (2.v.r.), stellen zusammen mit Oberbürgermeister Thomas Kufen (2.v.l.)und Polizeipräsident Frank Richter (links) das Projekt "Wegweiser" vor. Genz rechts im Bild Ordnungsdezernent Christian Kromberg. Herbert Reul, Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen (Mitte), und Burkhard Freier, Leiter des Verfassungsschutzes beim Innenministerium NRW (2.v.r.), stellen zusammen mit Oberbürgermeister Thomas Kufen (2.v.l.)und Polizeipräsident Frank Richter (links) das Projekt "Wegweiser" vor. Genz rechts im Bild Ordnungsdezernent Christian Kromberg. Foto: Peter Prengel

Herbert Reul, Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen (Mitte), und Burkhard Freier, Leiter des Verfassungsschutzes beim Innenministerium NRW (rechts), und Oberbürgermeister Thomas Kufen (links) bei der Pressekonferenz. Herbert Reul, Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen (Mitte), und Burkhard Freier, Leiter des Verfassungsschutzes beim Innenministerium NRW (rechts), und Oberbürgermeister Thomas Kufen (links) bei der Pressekonferenz. Foto: Peter Prengel

Innenminister besucht Projekt "Wegweiser" in Essen

16.03.2018

Am Freitag, 16. März, besuchten Herbert Reul, Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen, und Burkhard Freier, Leiter des Verfassungsschutzes beim Innenministerium NRW, die Stadt Essen und stellten zusammen mit Oberbürgermeister Thomas Kufen, Polizeipräsident Frank Richter und Ordnungsdezernent Christian Kromberg das Projekt "Wegweiser" vor.

Im Oktober 2017 ist das umfassende Präventionsprogramm gegen gewaltbereiten Salafismus auch in Essen gestartet. Mit der Eröffnung der zentralen Anlaufstelle kann das Innenministerium NRW die Stadt Essen nun zu ihren Projektpartnern vor Ort zählen.

Innenminister Reul freut sich über die lokale Verstärkung: „Ich bin froh, dass wir in Essen eine weitere Anlaufstelle des landesweiten Wegweiser-Beratungsnetzes eröffnen können. Die Prävention gegen den gewaltbereiten extremistischen Salafismus spielt in der Politik der Landesregierung eine wichtige Rolle. Wir wollen das Angebot in Zukunft weiter ausbauen.“

"Wegweiser" soll bereits den Einstieg in den gewaltbereiten Salafismus verhindern und zielt daher schwerpunktmäßig auf junge Menschen, die dabei sind, sich zu radikalisieren. Mit seinem Beratungs- und Betreuungsangebot für Betroffene und das soziale Umfeld setzt das Programm früh an und verfolgt bei der Lösungssuche einen ganzheitlichen Ansatz.

"Ziel des Projektes ist es, die Radikalisierung von Jugendlichen möglichst früh zu erkennen", so Oberbürgermeister Thomas Kufen. "Deshalb stehen die Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter in engem Austausch mit Sozialverbänden, Moscheegemeinden, kommunalen Ämtern, dem JobCenter Essen, der Polizei Essen sowie weiteren Institutionen der Jugendarbeit. Die direkte Fallbearbeitung und die Arbeit mit betroffenen Jugendlichen ist dabei besonders wichtig, genauso genauso wie die Aufklärung und Sensibilisierung des Umfelds, wie beispielsweise von Eltern, Lehrerinnen und Lehrern oder Freunden.“ Erste Einschätzungen zeigen, das Angebot des Landesprogramms Wegweiser wird auch in Essen angenommen.

Das Projektbüro "Wegweiser" ist erreichbar unter der Telefonnummer 52 32 58 90 oder per E-Mail an wegweiser@essen.de.

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