Im Mittelalter wurde in Werden getöpfert

27.03.2018

In Werden hat es zwischen dem 11. und dem 13. Jahrhundert eine Töpferei gegeben. Das fand nun der Essener Stadtarchäologe Dr. Detlef Hopp heraus. Gemeinsam mit einer Studierendengruppe der Ruhr Universität Bochum hatte er im Rahmen eines Seminars Fragmente mittelalterlicher Keramik und weitere Objekte aus gebranntem Ton untersucht, neu beschrieben und gezeichnet. Fehlbrände, Überreste aus der Ofenverkleidung und weitere Objekte deuten darauf hin, dass zumindest temporär ein Wandertöpfer oder ein ansässiger Werdener Töpfer außerhalb des historischen Ortskerns tätig war.

Die Fragmente, bei denen es sich vermutlich um eine kleine Ofenfüllung und geringe Überreste des Ofens selbst handelt, wurden bereits in den 1950er Jahren geborgen. Der Anlass dieser Bergung ist heute nicht mehr bekannt. Die Funde gelangten etwa zwischen 1950 bis 1955, ohne dass es weitere Aufzeichnungen gegeben hätte, in das Ruhrlandmuseum. Nach der Aufnahme im Depot erlosch das Interesse an diesen Stücken. Erst 2011 wurden sie im Ruhr Museum inventarisiert und gelangten erst jetzt als Studienobjekte in den Fokus des Interesses von Archäologen.

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