Foto: Pontonbrücke Die Pontonbrücke in Bochum-Dahlhausen. Foto: Stadt Bochum

Städte prüfen neue Lösungsvorschläge für Pontonbrücke

03.04.2018

Bei einem Treffen der Oberbürgermeister der Städte Bochum, Essen und Hattingen sowie Vertretern des Ennepe-Ruhr-Kreises am heutigen Dienstag (3.4.) im Bochumer Rathaus haben die Spitzenvertreter ihre gemeinsame Verantwortung für die Pontonbrücke bekräftigt.

Die Pontonbrücke in Bochum-Dahlhausen ist funktionsfähig, musste jedoch im Februar erneut für den motorisierten Verkehr gesperrt werden, nachdem ein Fahrversuch aufgrund von zahlreichen Verstößen gegen die dort geltenden Verkehrsregeln abgebrochen werden musste. Ein einfaches Wieder-Öffnen der Brücke sei nicht zu verantworten, so die Aussage aller.

Insbesondere werden nun in den kommenden Wochen vier Vorschläge intensiv geprüft:

  • Ein ordnungsrechtlicher Teil, der die Frage klärt, wie Rotlichtverstöße unterbunden und geahndet werden können.
  • Eine soziale Kontrolle könnte eine Lösung unter Einbeziehung von Verkehrshelfern sein.
  • Eine mögliche bauliche Ergänzung der Brücke, um den Rad- und Fußverkehr vom motorisierten Verkehr zu trennen.
  • Eine zusätzliche Beschilderung, die deutlich vor der Brücke auf die Beschränkungen für den LKW-Verkehr hinweist.

Ende Juni werden die Spitzenvertreter wieder zusammenkommen, um die Ergebnisse zu bewerten. Alle Beteiligten haben die gemeinsame Verantwortung unterstrichen und wollen sich auch finanziell an möglichen Lösungen beteiligen.

Zum Hintergrund:

Seit dem 18. Oktober 2017 hat die Stadt Bochum unter Beteiligung der Nachbarkommunen Essen und Hattingen einen Fahrversuch mit geänderter Verkehrsführung unternommen, damit die Pontonbrücke für schwere Lkw unpassierbar bleibt und gleichzeitig für "normale Fahrzeuge" (bis 3,5 Tonnen) in beide Richtungen geöffnet bleiben kann.

Dieser wurde durch ein von der Stadt Bochum beauftragtes Ingenieurbüro ausgewertet. Die Ergebnisse zeigten zahlreiche Verstöße gegen die dort geltenden Verkehrsregeln, die täglich an der Pontonbrücke zu gefährlichen Situationen führten, unter anderem Rotlichtverstöße und Missachtung der Einbahnstraßenregelung.

Die Stadt Bochum sah sich dadurch am 15. Februar dazu gezwungen, die Brücke für den motorisierten Verkehr erneut bis auf weiteres zu sperren.

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