Neues Stadtteilentwicklungskonzept vorgelegt – Essen will EU-Projektaufruf folgen

25.04.2018

Die Stadt Essen wird sich mit einem neuen Integrierten Stadtteilentwicklungskonzept (INSEK) für Bundes-, Landes-,EU-Fördermittel aus dem Programm "Starke Quartiere – starke Menschen" bewerben. Das Konzept knüpft an die jahrzehntelang erfolgreiche Arbeit der Stadt in Quartieren mit besonderem Erneuerungsbedarf an und stellt eine Weiterführung des Engagements innerhalb des Bund-Länder-Programms "Soziale Stadt" dar.

Im Fokus stehen die Stadtteile Altendorf und Bochold, Altenessen-Süd und das Nordviertel sowie der Stadtkern, das Ostviertel und das Südostviertel. In diesen sieben Stadteilen sollen über 150 verschiedene Projekte umgesetzt werden.

Die Verwaltung hat unter Federführung des Amtes für Stadterneuerung und Bodenmanagement und des Jugendamtes sowie unter Beteiligung weiterer Fachämter der Stadt Essen und in den Stadtteilen tätigen Trägern und Akteuren ein Jahr lang intensiv daran gearbeitet, Maßnahmenschwerpunkte für eine positive Quartiersentwicklung zu erarbeiten.

Ein großer Teil bezieht sich auf die Prävention und Bekämpfung von Kinderarmut und setzt sich mit der Verbesserung der Bildungs- und Integrationschancen auseinander. Familienberatung, Sprachförderungsangebote und Berufsorientierung sind daher als Maßnahmen im Konzept verankert und sollen in den Stadtteilen verbessert und intensiviert werden.

Die Kosten für alle Maßnahmen des Konzepts belaufen sich insgesamt auf rund 36,7 Millionen Euro. Der städtische Eigenanteil würde, im Falle einer Förderung, bei rund 7,3 Millionen Euro liegen.

Das Konzept wird nun von Fachgutachtern und der Bezirksregierung Düsseldorf vorgesichtet und dann in einer "Interministeriellen Arbeitsgruppe" des Landes NRW beraten und die einzelnen Maßnahmen bewertet. Fällt diese Bewertung positiv aus, können für erste Maßnahmen aus dem integrierten Entwicklungskonzept Förderanträge gestellt werden.

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