Foto: Alte Synagoge Alte Synagoge. Foto: Elke Brochhagen, Stadt Essen

Israeltag 2018 in Essen: Vortrag zum 70. Unabhängigkeitstags des israelischen Staates. Der Eintritt ist frei.

09.05.2018

Anlässlich des 70. Unabhängigkeitstags des Staates Israel wird sich auch die Stadt Essen am Israeltag 2018 beteiligen. Dafür wird ab Montag, 14. Mai, die Flagge Israels im Rathaus ausgehängt. Hiermit soll ein Zeichen gegen Antisemitismus und für Freundschaft und Solidarität mit Israel und insbesondere mit der Essener Partnerstadt Tel Aviv gesendet werden.

Am Dienstag, 15. Mai, wird Thomas Sparr in der Alten Synagoge einen Vortrag zum 70-jährigen Jubiläum des israelischen Staates halten. Oberbürgermeister Thomas Kufen wird die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnen.

In seinem Vortrag untersucht Thomas Sparr den Beitrag dieser Emigrationsgruppe zur heutigen israelischen Gesellschaft. Was wirkt heute noch nach? Was hat sich nicht durchgesetzt? Dies ist ein bis dahin vernachlässigter Aspekt der Geschichte des Staates Israel.

Über Israel

Am 14. Mai 1948 wurde auf Basis des Beschlusses der UN der Staat Israel durch David Ben Gurion ausgerufen. In den letzten siebzig Jahren entwickelte sich das Land zu einem High-Tech-Industrieland. Anstelle von 700.000 Menschen leben in Israel und den Autonomen Gebieten heute etwa 12 Millionen Menschen. Steppe und Wüstenland wurden fruchtbar gemacht, Wälder angepflanzt, eine moderne Infrastruktur aufgebaut, Universitäten eingerichtet, eine moderne demokratische Rechtspflege etabliert und vieles andere mehr.

Bis 1933 war die deutsche Kultur im europäischen Judentum sehr wichtig. An deutschen Universitäten studierten zwischen 1870 und 1933 auch Tausende osteuropäisch-jüdischer Studenten. Nach 1938 flüchteten aus dem deutschsprachigen Raum (eingeschlossen Österreich) über 75.000 Juden nach Palästina. Die Stadt Tel Aviv wurde im deutschen "Bauhaus"-Stil aufgebaut.

Über Thomas Sparr

Thomas Sparr wurde in Hamburg geboren und studierte Literaturwissenschaft sowie Philosophie. Er unterrichtete an der Hebräischen Universität in Jerusalem deutsche Literatur. Von 1990 bis 1998 leitete er den Jüdischen Verlag in Frankfurt, wurde dann Cheflektor des Siedler Verlags in Berlin. Heute arbeitet er nach Jahren als Geschäftsführer neu als Editor-at-large des renommierten Suhrkamp Verlages in Berlin.

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