Antirassismus-Aktion in Schulen - Oberbürgermeister Thomas Kufen (2.v.r.) besuchte am Vormittag die Frida-Levy-Gesamtschule. Auf dem Foto v.l.n.r: Martin Tenhaven, Schulleiter des Leibniz Gymnasium, Mo Asumang, Regisseurin, Fernsehmoderatorin, Schauspielerin und Sängerin, OB Thomas Kufen und Bernd Kuhl, Schulleiter der Frida-Levy-Gesamtschule. Antirassismus-Aktion in Schulen - Oberbürgermeister Thomas Kufen (2.v.r.) besuchte am Vormittag die Frida-Levy-Gesamtschule. Auf dem Foto v.l.n.r: Martin Tenhaven, Schulleiter des Leibniz Gymnasium, Mo Asumang, Regisseurin, Fernsehmoderatorin, Schauspielerin und Sängerin, OB Thomas Kufen und Bernd Kuhl, Schulleiter der Frida-Levy-Gesamtschule. Foto: Peter Prengel

Oberbürgermeister Thomas Kufen spricht zu den Schülerinnen und Schülern der Frida-Levy-Gesamtschule. Oberbürgermeister Thomas Kufen spricht zu den Schülerinnen und Schülern der Frida-Levy-Gesamtschule. Foto: Peter Prengel

Anti-Rassismus-Aktion an der Frida-Levy-Gesamtschule

09.05.2018

Mo Asumang, TV-Moderatorin, Produzentin, Regisseurin, Schauspielerin und Dozentin, verbrachte nach Morddrohungen gegen sie in den letzten Jahren einen Großteil ihrer Zeit damit, sich den Themen Rassismus und Integration zu widmen. Sie begab sich auf eine filmische Spurensuche "Roots Germania" nach ihrer Identität als Deutsche mit afrikanischen Wurzeln. Daraus entstand der Dokumentarfilm "Die ARIER". Im Film werden die Treffen der Moderatorin mit internationalen rechtsextremen Organisationen, wie z. B. dem Ku Klux Klan thematisiert.

Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit besucht Mo Asumang weltweit Schulen und Universitäten, um sich für Integration stark zu machen und das Thema Rassismus von einer neuen Perspektive anzugehen. Am Mittwoch (9.5.) machte sie an der Essener Frida-Levy-Gesamtschule Station, die für den Einsatz der Schülerinnen und Schüler und für die Unterstützung des Lehrkörpers als "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" ausgezeichnet wurde.

Oberbürgermeister Thomas Kufen, der die Veranstaltung besuchte, dankte Mo Asumang und der Frida-Levy-Gesamtschule für ihr Engagement: "Der Weg zu einer toleranten Gesellschaft ohne Rassismus und Vorurteile ist leider noch lang. Hier müssen wir als Gesellschaft zusammenstehen und immer wieder neue deutliche Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung setzen. Die Frida-Levy-Gesamtschule und Mo Asumang gehen da mit gutem Beispiel voran."

Zum Hintergrund

Aktiv gegen Diskriminierung und Rassismus eintreten - dieses Vorhaben verbindet bundesweit über 2.600 Schulen, die für ihr Engagement mit dem Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" ausgezeichnet wurden. In NRW gibt es über 700 Netzwerkschulen. Die Landeskoordination SOR-SMC wird getragen von der Landesweiten Koordinierungsstelle der Kommunalen Integrationszentren (LaKI) und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in NRW. Sie unterstützt Aktivitäten und fördert die Vernetzung der Schulen untereinander sowie mit Projektpartnern vor Ort. Für die Stadt Essen führt das Kommunale Integrationszentrum als örtlicher Koordinator des Bundesprogramms Auszeichnungen und Veranstaltungen "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" durch.

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