Peter Prengel, Michael Feller und Oberbürgermeister Kufen halten das Zertifikat "Familienfreundliches Unternehmen" der Ruhrbahn in den Händen. Michael Feller (Bildmitte), Geschäftsführer der Ruhrbahn GmbH, nimmt 2017 die Re-Zertifizierungsurkunde von OB Thomas Kufen (rechts) und Peter Renzel (links) entgegen. Foto: Peter Prengel

New Work: Essener Bündnis für Familie nutzt die Chancen neuer Arbeitswelten für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf

14.05.2018

Globalisierung und Digitalisierung bieten heute verstärkt Möglichkeiten zu zeitlicher, räumlicher und organisatorischer Flexibilität. So lautet das Motto des diesjährigen bundesweiten Aktionstags der Lokalen Bündnisse rund um den 15. Mai dann auch "Von App bis Zeit für Familie: Wir fördern Vereinbarkeit."

Traditionell wartet der Aktionstag der Lokalen Bündnisse mit vielen Projekten zur Vereinbarkeit auf. Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen, gleichzeitig Vorsitzender des Kuratoriums des erfolgreichen Netzwerks Essener Bündnis für Familie, engagiert sich persönlich für die Vereinbarkeit und die weitere Umsetzung familienfreundlicher Maßnahmen in den Unternehmen und der städtischen Verwaltung.

"Die gelingende und partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist auch Motor einer zukunftsweisenden Standortpolitik. Unternehmen, Kommune, Beschäftigte und Stadtgesellschaft profitieren dabei gleichermaßen", so Kufen.

Die Bündnispartner des Netzwerks unterstützen sich auch gegenseitig, damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gelingt. Informations- und Dialogveranstaltungen bieten Hilfestellung und gute Kontakte. Dazu zählt neben dem jährlichen Unternehmensfrühstück auch der Runde Tisch. Die exklusive Veranstaltung für zertifizierte und interessierte Bündnis-Unternehmen findet wieder am Donnerstag, 7. Juni, von 10 bis 12 Uhr statt, diesmal in den Räumlichkeiten des LVR-Klinikums Essen. Thema: Depression versus Burnout – Begriffsklärung, Entstigmatisierung und der Umgang mit der Depression am Arbeitsplatz, die Führungskräfte und Beschäftigte betreffen kann.

Über ein Dutzend der über 130 Bündnispartner haben inzwischen einen Zertifizierungsprozess des Netzwerks durchlaufen und dürfen mit dem Essener Qualitätssiegel "Familienfreundliches Unternehmen" für sich werben. Dazu zählt auch die Ruhrbahn GmbH, die in diesen Wochen ein Zeichen setzt: Mit 400 Plakaten weist sie in den eigenen Straßenbahnen auf die Arbeit des Bündnisses und die Vorteile für Unternehmen wie Beschäftigte hin. Für Michael Feller, Geschäftsführer der Ruhrbahn, ist die Zusammenarbeit im Bündnis wichtiger Bestandteil der Personalarbeit: "Das Berufsbild unserer Mitarbeiter ist nicht homogen. Außerdem arbeiten viele unserer Mitarbeiter im Schichtdienst. Flexible Arbeitszeiten sind da schwierig umzusetzen. Und zu guter Letzt ist ihr Altersdurchschnitt höher als in manch anderem Unternehmen. Da kommt neben der Kinderbetreuung auch das Thema 'Pflege von älteren Angehörigen' schnell auf die Tagesordnung."

So profitieren in Essen insgesamt bereits rund 15.000 Beschäftigte von den Vorteilen familienfreundlicher Personalpolitik in ihren Unternehmen.

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