Stadt Essen stellt Wasserversorgungskonzept vor

04.06.2018

Mit der Neufassung des Landeswassergesetzes Nordrhein-Westfalen (LWG NW) werden die Städte und Gemeinden erstmals gesetzlich verpflichtet, ein sogenanntes "Wasserversorgungskonzept" aufzustellen, in dem sie erläutern, wie der Stand der Trinkwasserversorgung ist und wie diese in Zukunft sicher gestellt werden kann. Auf rund 60 Seiten legt die Stadt Essen dar, woher ihr Trinkwasser stammt, wie es aufbereitet wird, auf welchem Weg es in das Versorgungsgebiet transportiert und in der Stadt Essen verteilt wird. Des Weiteren werden Informationen zu den Werkstoffen, dem Alter und der Instandhaltungsstrategie im Rohrnetz zusammengestellt.

Das Konzept ist ein wichtiger Baustein zur Umweltvorsorgeplanung zum Lebensmittel Nr.1 und wird zukünftig alle sechs Jahre neu fortgeschrieben.

Die Kernaussagen des Konzepts

Die Wasserversorgung an der Ruhr erfolgt durch künstliche und natürliche Grundwasseranreicherung in ausgewiesenen Wasserschutzzonen. Das Trinkwasser wird im Verbundwasserwerk Essen, einem der modernsten Wasserwerke Europas, aufbereitet. Es ist ein Highlight-Projekt der Grünen Hauptstadt, entspricht dem neuesten Stand der Technik und ist in der Lage, auch Spurenstoffe weitgehend zu entfernen. So entspricht das Essener Trinkwasser in allen Punkten den strengen Anforderungen der deutschen Trinkwasserverordnung und hat eine hervorragende Qualität.

Das Verteilnetz in Essen wird vom Rohrnetzbetrieb der Stadtwerke Essen AG regelmäßig gewartet und bei Bedarf saniert. Der jederzeit einsatzbereite Bereitschaftsdienst koordiniert und organisiert die Beseitigung von Störungen im Rohrnetz. So ist eine hohe Zuverlässigkeit des Netzes gewährleistet. Bei lokal auftretenden Störungen kann mittels Übergabestationen eine Verbindung mit den Wassernetzen der benachbarten Versorger (GELSENWASSER AG, RWW) hergestellt werden, um eine vorübergehende Ersatzversorgung einzurichten. Mit den vorhandenen Lieferverträgen und den Kapazitäten, sowie den Wasserrechten des Verbundwasserwerks Essen ist die öffentliche Wasserversorgung in Essen in den nächsten Jahrzehnten auch unter Berücksichtigung der Bevölkerungsentwicklung und möglichen klimabedingten Veränderungen jederzeit sichergestellt.

Das vorgelegte Wasserversorgungskonzept 2018 bis 2023 wird am 11. Juni vom Rat der Stadt Essen verabschiedet und anschließend der zuständigen Bezirksregierung Düsseldorf vorgelegt.

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