Finanzierung für die Planungen rund um die Bahnhofstangente beschlossen

13.06.2018

Der Rat der Stadt Essen hat in seiner heutigen (13.6.) Sitzung die außerplanmäßige Mittelbereitstellung für die Planungen rund um die Bahnhofstangente und die Erweiterung des Berthold-Beitz-Boulevards im Westviertel und im Stadtkern beschlossen.

Im Einzelnen sollen für die Planung der Maßnahme „Berthold-Beitz-Boulevard DB Brücke Friedrichstraße“ außerplanmäßige Mittel in Höhe von 300.000 Euro, sowie eine außerplanmäßige Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 1.300.000 Euro im Haushaltsjahr 2018 bereitgestellt werden.

Für die Maßnahme „Berthold-Beitz-Boulevard, 3. Bauabschnitt" beschloss der Rat außerplanmäßige Mittel in Höhe von 200.000 Euro und der Maßnahme "Bahnhofstangente" in 2018 in Höhe von 200.000 Euro, um die Planungskosten zu decken.

Mehr zu den geplanten Maßnahmen

Die Verwaltung plant gemeinsam mit der Ruhrbahn die Umsetzung der Bahnhofstangente. Durch die Umfahrung der Innenstadt bzw. die Entlastung der Tunnelstrecken von der Steeler Straße bis zur Frohnhauser Straße soll eine Verbesserung der Fahrplantreue insbesondere für die im Tunnel verkehrenden Linien erreicht werden. Die Trassierung der Straßenbahn erfolgt über die Hache-/Hollestraße und den neu zu bauenden 3. Bauabschnitt des Berthold-Beitz-Boulevards zwischen Frohnhauser-und Hans-Böckler-Straße. Zur Beschleunigung der Linie ist eine Straßenbahnunterführung der Hans-Böckler-Straße geplant. Außerdem soll der Verkehrsfluss auf der Hans-Böckler-Straße (sechsspuriger Ausbau) verbessert werden. Aufgrund dieser Straßenverbreiterung und des baulichen Zustandes ist auch der Neubau der Schwanenkampbrücke über die Eisenbahntrasse Essen-Mülheim notwendig.

Mit der baulichen Umsetzung der Maßnahme „Berthold-Beitz-Boulevard, 3. Bauabschnitt“ soll ab 2020 begonnen werden. Entsprechende Haushaltsmittel hierfür sowie für den Bau der Brücke wurden im Rahmen der mittelfristigen Finanzplanung bereits eingeplant. Die Maßnahme „Bahnhofstangente“ soll bis 2025 baulich fertiggestellt werden. Die Finanzierung des städtischen Anteils wird im Rahmen der Haushaltsplanaufstellung 2019ff berücksichtigt. Zwischen den Beteiligten wurde vereinbart, dass die Verwaltung die Federführung für den Abschnitt des Neubaus des Berthold-Beitz-Boulevards mit der Hans-Böckler-Straße/Friedrichstraße einschließlich der Schwanenkampbrücke über die Eisenbahn übernimmt. Die Ruhrbahn soll die Umsetzung federführend für den Abschnitt der Hache-/Hollestraße unter finanzieller Beteiligung der Stadt durchführen.

Da die Planungen aus personellen Gründen nicht durch die Verwaltung bzw. die Ruhrbahn erarbeitet werden können, müssen externe Planungsbüros beauftragt werden. Die Honorarkosten für die zu ergebende Planung aller Maßnahmen werden mit insgesamt rd. 3.000.000 Euro angesetzt. Darin enthalten sind 600.000 Euro Planungskosten für die Straßenplanung der Hache-/Hollestraße (Kostenanteil Stadt). Die Kosten für die Planung der Straßenbahntrasse werden von der Ruhrbahn getragen.

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