Spuren belegen: Steinkohle wurde in Essen schon vor über 1500 Jahren abgebaut

29.06.2018

Die Geschichte der Steinkohle und des Bergbaus reicht im Ruhrgebiet bis weit vor das 19. Jahrhundert und die Zeit der Industrialisierung zurück.

Mit der Steinkohle wusste man in Essen schon recht früh etwas anzufangen, wie die Auswertung älterer Fundberichte und neuerer Funde durch Baoquan Song von der Universität Bochum und dem Stadtarchäologen Detlef Hopp zeigen. Denn schon in Siedlungen in Überruhr im 2. bis 4. Jahrhundert und in Burgaltendorf im 5. und 6. Jahrhundert n. Chr. wurde Steinkohle verwendet. Auch einzelne Werkzeuge aus Eisen sind gefunden worden, mit denen man möglicherweise in dieser Zeit Kohle abgebaut hatte.

Erst vor kurzem konnten zudem im Essener Süden auch Bergbauspuren in das 13. Jahrhundert datiert werden. Und etwa in die gleiche Zeit lassen sich auch die Steinkohlen in einem Lagerfeuer datieren, das im 13. Jahrhundert beim Bau der Stadtmauer in der Essener Innenstadt entfacht wurde: Holzkohle war anscheinend in dieser Zeit, durch die umfangreichen Rodungen der Wälder im Mittelalter, bereits knapp geworden.

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