Foto: Podiumsdiskussion beim Kongress „Metropolitan Cities 2018" in Aachen Kongress „Metropolitan Cities 2018" in Aachen

Oberbürgermeister besucht internationalen Kongress "Metropolitan Cities 2018" in Aachen

20.07.2018

Die Initiative METROPOLITAN CITIES, der sich zahlreiche Unternehmen, Forschungseinrichtungen und die öffentliche Hand angeschlossen haben, will vor allem durch Vernetzung und Mobilität, Zugang zu Bildung und Wissen sowie durch neue Infrastrukturkonzepte eine europäische Modellmetropole mit einzigartigem Charakter in Nordrhein-Westfalen mit der Metropolregion Rhein-Ruhr entstehen lassen. Die Region soll eine Plattform für die Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen für die digitale vernetzte Wirtschaft werden.

Am Freitagnachmittag (20.7.) reiste Oberbürgermeister Thomas Kufen nach Aachen, um am Abschlusspanel des internationalen Kongresses "Metropolitan Cities 2018" zur vernetzten Mobilität teilzunehmen. Der Kongress bildete den Auftakt für eine Serie jährlicher Kongresse, bei denen die Roadmap für die ambitionierte Initiative METROPOLITAN CITIES entwickelt und realisiert werden soll. Dabei stellte das Stadtoberhaupt heraus, dass "die Kommunen jetzt handeln und die bestmögliche Lösung für eine gelungene urbane Mobilität anstreben müssen. Die Stadt Essen verfolgt schon seit einigen Jahren das ehrgeizige Ziel, bis 2035 einen verbesserten Modal Split zu erreichen, bei dem die Bürgerinnen und Bürger ihre Wege jeweils zu 25 Prozent mit öffentlichem Nahverkehr, Auto- und Fahrradverkehr sowie zu Fuß zurücklegen. Das ist besonders für eine Stadt, in der täglich rund 120.000 Menschen einpendeln, eine Herausforderung. Dort, wo wir es als Stadt können, fördern wir nicht nur das Radfahren, sondern auch die Elektromobilität und die Ladeinfrastruktur sowie den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs und die Einrichtung von Mobilstationen als Schnittstellen zum Umstieg auf verschiedene Fortbewegungsmöglichkeiten."

Die Bewerbung von 14 Städten an Rhein und Ruhr um die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2032, die man gemeinsam in Essen vorbereiten wird, sehe er unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit als eine große Chance für die Zusammenarbeit und Kooperation in der Region: "Unser gemeinsames Ziel ist die Entwicklung einer Metropolregion, die sich im internationalen Standortwettbewerb selbstbewusst positionieren kann. Der Weg dahin führt vorrangig über mehr Zusammenarbeit, denn nur gemeinsam wird es uns gelingen, das Potenzial unserer Region vollständig zu erschließen und im globalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben."

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