Mann auf allen Vieren Volmir Cordeiro, "Street" (Foto: Marc Domage)

Internationale Tagung Corporeality vom 21. bis 23. September im Museum Folkwang

Anmeldung bis zum 12. September möglich. Die Teilnahme ist kostenlos

31.08.2018

Im Museum Folkwang findet von Freitag, 21., bis Sonntag, 23. September, das dreitägige Symposium "Corporeality. Über die Praxis von Empathie und Verkörperung" statt. 20 internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Künstlerinnen und Künstler und Performerinnen und Performer diskutieren zum Thema „Wie kann man den Körper verstehen und wie den Verstand verkörpern?“. Im Zentrum steht die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit Formen des zeitgenössischen Tanzes.

Corporeality kombiniert als experimentelles Tagungsformat in verschiedenen Formaten wie Gesprächsrunden, Vorträgen und Performances die Rolle des Körpers als wesentlichem Vermittler menschlichen Erlebens. In diesem Kontext kommen Begriffe aus der Verkörperungstheorie sowie aus der Systemtheorie ins Spiel. Besonderes Augenmerk gilt hier bei dem Begriff des Mitgefühls als einer verkörperten Praxis.

Expertinnen und Experten aus Neurologie, Psychologie, Kunst- und Bildwissenschaft, Philosophie und Soziologie halten Vorträge und leiten die Gesprächsrunden. Die Choreografen Alice Chauchat, Aimar Pérez Galí und Volmir Cordeiro sowie die Künstlerin und Kunstwissenschaftlerin Ayesha Hameed schaffen hierzu einen performativen Rahmen, der die Diskussionen und Vorträge aufnimmt und erweitert.

Der interdisziplinäre Ansatz zielt in dieser konzentrierten Form darauf, zwischen dem künstlerischen und dem wissenschaftlichen Feld einen nachhaltigen Austausch zu fördern. Jeder Tag beginnt morgens mit einer Shared Practices Session mit den Tänzern und Choreografen Senem Gökce Ogultekin und Luísa Saraiva. Bei diesen partizipativen Workshops wird mit dem Teilnehmenden eine physische Herangehensweise an die Themen des Tages erarbeitet.

Eine Anmeldung ist bis zum 12. September unter symposium@museum-folkwang.essen.de möglich. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Konferenzsprachen sind deutsch und englisch.

Die Tagung wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, der IKF Individuelle KünstlerInnen Förderung, ecce – european centre for creative economy und der Allbau-Stiftung.

Herausgeber:

Museum Folkwang
Museumsplatz 1
45128 Essen
Telefon: +49 201 88 45160
Fax: +49 201 88 45123
E-Mail: yvonne.daenekamp@museum-folkwang.essen.de
URL: www.museum-folkwang.de

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