Montage der Heisinger Rathausuhr nach Restaurierung Montage der Heisinger Rathausuhr nach Restaurierung Foto: Elke Brochhagen

Montage der Heisinger Rathausuhr nach Restaurierung Montage der Heisinger Rathausuhr nach Restaurierung Foto: Elke Brochhagen

Montage der Heisinger Rathausuhr nach Restaurierung v.l.n.r : Bezirksbürgermeister Manfred Kuhmichel, Kevin Löbbert, Bezirksvertreter Rolf Reithmayer und Günter Budzyn, Zeitdienst Montage der Heisinger Rathausuhr nach Restaurierung v.l.n.r : Bezirksbürgermeister Manfred Kuhmichel, Kevin Löbbert, Bezirksvertreter Rolf Reithmayer und Günter Budzyn, Zeitdienst Foto: Elke Brochhagen

Turmuhr kehrt ans Heisinger Rathaus zurück

20.09.2018

Seit heute (20.9.) lässt sich am ehemaligen Rathaus in Heisingen wieder ablesen, welche Stunde geschlagen hat: Nach fast 40-jährigem Stillstand tickt die Uhr am Turm des Gebäudes wieder - ein historischer Moment für ganz Heisingen!
Bereits am Morgen wurden die restaurierten Zeiger und die beiden Ziffernblätter der Uhr von der Firma Zeitdienst geliefert. Um diese in schwindelerregender Höhe am Turm des ehemaligen Heisinger Rathauses anzubringen, waren Industriekletterer im Einsatz. Die Turmuhr wieder im Ursprungszustand von 1911 erscheinen zu lassen - dem Jahr, in dem das Gebäude fertigestellt wurde - erforderte großen Aufwand. Schließlich waren sowohl die alten Zeiger, als auch die Ziffernblätter optisch und mechanisch wegen starker Korrosion in einem sehr schlechten Zustand. In enger Abstimmung mit der oberen Denkmalbehörde der Bezirksregierung Düsseldorf und dem Landschaftsverband Rheinland wurde großer Wert darauf gelegt, möglichst viel Originalmaterial zu erhalten. Dass dies gelungen ist, lässt sich nun von weitem erkennen: Das denkmalgeschützte Heisinger Rathaus ist wieder komplett.

Da der vorherige elektrische Uhrenantrieb irreparabel defekt war, steuern nun neue Uhrwerke die beiden Turmuhren. Die alten Antriebswellen und Zahnräder der Verteilergetriebe des Zeigertriebwerks wurden zwar außer Betrieb genommen, sie bleiben aber als historische Zeugnisse erhalten. Sie sind ebenfalls korrodiert und verschlissen und für eine genaue Zeitangabe nicht mehr brauchbar.

Insgesamt kostete die Restaurierung 9.601 Euro - etwa 1.300 Euro mehr als anfangs kalkuliert, was auf den Einsatz möglichst vieler aufwändig zu restaurierender Originalteile im Rahmen des Denkmalschutzes zurückzuführen ist.
Da sich vor allem die für Heisingen zuständige Bezirksvertretung VIII für die Restaurierung der Turmuhr eingesetzt hat, ließ sich unter anderem Bezirksbürgermeister Manfred Kuhmichel den heutigen historischen Moment für Heisingen nicht entgehen.

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