Neue Erkenntnisse zum Baufeld an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Essen-Schonnebeck – Entsorgungskonzept muss angepasst werden

Nächste Infoveranstaltung für Anwohnerinnen und Anwohner ist in Vorbereitung. Die Öffentlichkeit wird im Vorfeld über den Termin informiert.

19.10.2018

Auf dem Baufeld an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Essen-Schonnebeck befindet sich eine sehr viel größere Menge mit asbesthaltigem Bauschutt als bisher angenommen. Das ergaben Proben, die im Rahmen der Vorbereitungen für die Abfallentsorgung durchgeführt wurden. Mit der Absicherung der weiteren asbesthaltigen Schutthaufen wurde umgehend begonnen. Anwohnerinnen und Anwohner werden auf einer weiteren Infoveranstaltung über den aktuellen Stand und die nächsten Schritte informiert.

Zum Hintergrund

Um die Mengen an vorkommenden Altlasten auf dem Baufeld der neuen Gustav-Heinemann-Gesamtschule zu entsorgen, hat die Stadt Essen einen Fachgutachter sowie einen Fachplaner beauftragt, ein Konzept zu erstellen, damit die asbesthaltigen Abfälle unter den vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen entsorgt werden können. Auf Grundlage dieses Entsorgungskonzeptes sollten drei Teilmaßnahmen zur Beseitigung der Abfälle auf dem Baufeld ausgeschrieben werden.

Bei den Vorbereitungen der Ausschreibungen wurden Ende September alle Anhäufungen (sogenannte „Mieten“) auf dem Baufeld beprobt, um die Abfälle korrekt zu klassifizieren. Dabei wurde nun festgestellt, dass entgegen bisheriger Erkenntnisse, sehr viel mehr Bauschutt schadstoffhaltige Materialien enthält. Ging die Stadt bisher von 5.000 Tonnen asbesthaltigem Material aus, muss nach jetzigem Stand mit 25.000 Tonnen gerechnet werden.

Durch die neuen Erkenntnisse werden sich voraussichtlich sowohl der Kosten- als auch der Zeitplan verändern. Details stehen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Sobald die Planungen konkreter sind, werden die Anwohnerinnen und Anwohner über den aktuellen Stand und die nächsten Schritte zu informiert.

Die Stadt prüft mögliche Regressansprüche gegen Firmen, die in der Vergangenheit im Auftrag der Stadt Essen auf dem Baufeld tätig waren.

Herausgeber:

Stadt Essen
Presse- und Kommunikationsamt
Rathaus, Porscheplatz
45121 Essen
Telefon: +49 201 88 0 (Zentrale)
E-Mail: info@essen.de
URL: www.essen.de

Service

Alle aktuellen Meldungen finden Sie auf www.essen.de/presseservice

Kontakt

Stadt Essen
Presse- und Kommunikationsamt
Rathaus, Porscheplatz
45127 Essen
E-Mail: info@essen.de

 
Um das Informationsangebot der Internetseite nutzerfreundlicher zu gestalten, verwenden wir Cookies. Falls Sie mit der Speicherung von Cookies nicht einverstanden sind, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung weitere Informationen.
OK