Zwei Könige Ein König zu viel,Matthias Stutte (Copyright)

Zwei streitende Könige im Anflug

Gertrud Pigors Kinderstück "Ein König zu viel" ab dem 27. Oktober wieder in der Box des Schauspiel Essen. Die Karten kosten 10 Euro.

23.10.2018

Nicht nur im Leben der Erwachsenen, schon im Kindergarten oder in der Schule stellt sich oft eine ganz wichtige Frage: Wer ist hier eigentlich der Bestimmer? Unter dem Titel "Ein König zu viel" hat die Autorin Gertrud Pigor zu diesem Thema einen witzig-turbulenten "Theaterstreit für Kinder ab 4 Jahren" geschrieben, der ab Samstag, dem 27. Oktober, 15 Uhr, wieder in der Box des Schauspiel Essen zu erleben ist. Die Geschichte beginnt an einem wunderbar sonnigen Morgen: Für seinen Ehrentag hat sich König Fritz eine Fahrt mit seinem höchstpersönlichen goldenen Heißluftballon gewünscht. Vor aller Augen steigt er in den Himmel und gleitet majestätisch dahin. Doch plötzlich taucht ein zweiter Heißluftballon am Himmel auf, und kreuzt seinen Weg! Oje, das sieht nicht gut aus. Ein lautes "Platsch!" und beide Ballonfahrer stürzen ins Meer. Jetzt ist nicht nur der Ehrentag ins Wasser gefallen, König Fritz strandet auch noch mit dem anderen auf einer einsamen Insel. Doch damit nicht genug: Der freche Kerl behauptet sogar, ER sei der wahre König! König Karl, so nennt er sich. Jetzt ist guter Rat teuer. Beide sehen aus wie ein König, beide sprechen wie ein König, aber für Fritz und Karl steht eindeutig fest: "Hier ist ein König zu viel!" Da es aber niemanden auf der Insel gibt, dem sie befehlen könnten eine Entscheidung zu treffen, muss ein Wettkampf her: Wer beim Boxen gewinnt, der soll der wahre König sein. Und dann kommt alles doch ganz anders …

In der Inszenierung von Intendant Christian Tombeil, die für die allerkleinsten Theaterfans ab 4 Jahren geeignet ist, spielen Janina Sachau und Aless Wiesemann die beiden Könige. Für das passende Inselambiente und die Kostüme sorgt Carla Friedrich. Dramaturgie: Vera Ring.

Die Aufführung am 27. Oktober ist bereits ausverkauft. Kinder und ihre Angehörigen haben aber noch am 3. und 24. November und am 15. und 29. Dezember jeweils um 15 Uhr die Gelegenheit, das Stück zu sehen. Die Karten kosten 10 Euro.

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