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Keine Angst vor HIV

Vortrag mit Christian Götte, Aidshilfe Essen e.V., über Fortschritte und Vorurteile bei HIV

26.10.2018

Am Dienstag, den 6. November referiert ab 18:00 Christian Götte, Aidshilfe Essen e.V., im Marienhospital Altenessen, Hospitalstraße 24 in 45329 Essen über medizinische und soziale Aspekte der HIV-Infektion. Das Humane Immundefizienz-Virus ist Ursache für das meist erst Jahre nach der Infektion auftretende Acquired immunodeficiency syndrome, bekannt als AIDS.

Das erworbene Immunschwäche-Syndrom wurde erst 1981 als eigenständige Krankheit bestimmt. Bis heute ist die Krankheit nicht heilbar, jedoch kann ihr Ausbruch nahezu unterdrückt werden. Neben allgemeinen Informationen zu HIV und Aids, wie z. B. den Übertragungswegen und dem aktuellen Stand der Behandlung, liegt ein weiterer Fokus auf den Umgang mit an HIV erkrankten Menschen im sozialen und im medizinischen Kontext als z.B. Patient.

Mit modernsten Therapien kann die Viruslast (Konzentration des HI-Virus) im Blut unter die Nachweisgrenze „gedrückt“ werden, so dass HIV-Infizierte ein ganz normales Leben führen könnten. Doch leider erfahren viele noch häufig eine auf veraltetem Wissen basierende, diskriminierende Behandlung. Um dies zu ändern, hat die AIDS Hilfe für ihre Botschaft die N=N-Formel entwickelt. Diese besagt, dass eine nicht nachweisbare Viruslast gleichbedeutend mit nicht ansteckend ist. „Von Menschen mit einer HI-Virenlast unter der Nachweisgrenze geht kein Ansteckungsrisiko aus“, erklärt Christian Götte, der nach seinem Vortrag, der sich sowohl an die Öffentlichkeit als auch an medizinisches Personal richtet, auch gerne Fragen beantwortet. Der Eintritt der Veranstaltung im Rahmen der Patientenhochschule ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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