Mehrere Personen bei symbolischen Schneiden der Streckenabsperrung. Der erste Streckenabschitt des Grünzugs Zangenstraße wurde heute von Simone Raskob, Geschäftsbereichsvorstand Umwelt, Bauen und Sport, eingeweiht. Foto: Michael Gohl.

Neuer Radweg auf alter Bahntrasse

Einweihung der Wegetrasse des Grünzugs Zangenstraße

02.11.2018

Mit dem Rad ohne lange Wartezeiten an Ampeln von der Innenstadt nach Altenessen-Süd und zurück - das soll dank des Grünzugs Zangenstraße zukünftig möglich sein. Heute (2.11.) ist der erste Streckenteil des knapp drei Kilometer langen Fahrradweges eingeweiht worden: Der nun fertig gestellte Bauabschnitt zweigt an der Rheinischen Bahn ab und führt entlang des Segerothparks bis zur Bottroper Straße. "Wo früher die Bahnlinie zwischen dem Bahnhof Altenessen und der Rheinischen Bahn verlief, entsteht mit dem Grünzug Zangenstraße nun eine weitere Wegeverbindung, die nicht nur Radfahrerinnen und Radfahrer begeistern wird, sondern sich dank der guten Anbindung auch bestens zu Fuß erkunden lässt", zeigte sich Simone Raskob, Geschäftsbereichsvorstand Umwelt, Bauen und Sport, vom Projekt begeistert. "Der nun fertiggestellte erste Abschnitt lässt bereits erahnen, wie das Streckennetz zukünftig erfolgen soll. Schließlich ist unser erklärtes Ziel, mit dem Ausbau dieser Strecke langfristig den Radschnellweg RS1 mit der Innenstadt, dem Nordviertel und dem UNESCO-Welterbe Zollverein zu verbinden."

Für den ersten Bauabschnitt musste die bestehende marode Brücke über der Pferdebahnstraße durch einen Neubau ersetzt werden, wobei es aufgrund technischer Schwierigkeiten zu Verzögerungen kam. Nach einer Bauzeit von etwa sechs Monaten konnte die neue Brücke nun fertiggestellt werden. Parallel zum Brückenbau begannen bereits die landschaftsgärtnerischen Arbeiten.

Die Finanzierung des ersten Bauabschnittes erfolgte mit Städtebaufördermitteln des Bundes und des Landes NRW im Rahmen des Stadtumbaus "Integriertes Entwicklungskonzept Soziale Stadt Altenessen-Süd/ Nordviertel".
Zuständig für Planung und Bau ist Grün und Gruga Essen mit Unterstützung externer Planungs- und Ingenieurbüros. Die Kosten betragen 1,2 Millionen Euro, wobei der Eigenanteil der Stadt Essen 120.000 Euro beträgt.

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