Schloß Borbeck und WDR 3 Alte Musik in NRW zeigen "Der Mythos der Lucretia", Ensemble Les Surprises Schloß Borbeck und WDR 3 Alte Musik in NRW zeigen "Der Mythos der Lucretia", Ensemble Les Surprises

Konzert mit dem Ensemble Les Surprises im Schloß Borbeck

Am Freitag, 23. November, 19 Uhr, im Schloß Borbeck, Residenzsaal. Der Eintritt kostet 20 Euro, ermäßigt 17 Euro.

13.11.2018

In Kooperation mit "WDR 3 Alte Musik in NRW" konzertiert das junge französische "Ensemble Les Surprises" am Freitag, 23. November, um 19 Uhr im Schloß Borbeck.

Die Sopranistin Egénie Lefebvre wird von Juliette Guignard an der Viola da Gamba und vom Leiter des Ensembles Louis-Noël Bastion de Camboulas am Cembalo begleitet. Im Mittelpunkt: "Der Mythos der Lucretia".

Georg Friedrich Händel (1685-1759) komponierte als erst 22-jähriger in Rom "La Lucrezia“: Die dramatisch virtuose Kantate beschreibt das Seelentrauma einer antiken Römerin: Obwohl von jeglicher Schuld freigesprochen, nimmt sie sich lieber das Leben als die Schande der Vergewaltigung zu ertragen. Bereits 1688 hatte sich Alessandro Scarlatti (1660-1725), ebenfalls mit dem Schicksal Lucretias beschäftigt.

Das Ensemble Les Surprises wird beide Versionen spielen. Es wird höchst spannend sein, zwei Komponisten-Generationen, die sich auch persönlich begegneten und schätzten, über ein derart mythenbeladenes Thema zu hören. Des Weiteren erwarten das Konzertpublikum zwei Sonatenmeister: Domenico Scarlatti, Händels Freund und Rivale zugleich, sowie Arcangelo Corelli, ohne den die italienische Komponistenelite des Barock unvollständig wäre. Auf das Publikum wartet also ein sehr italienischer Abend, in dessen Verlauf ein Zeitgenosse Händels etwas aus dem Rahmen fällt - Johann Sebastian Bach. Er ließ sich nicht auf das italienische Abenteuer ein. Der "Daheimgebliebene" glänzt mit einer anderen Strahlkraft - mit der Partita VI aus dem ersten Teil seiner "Clavier-Übung".

Das Konzert wird aufgezeichnet und zu einem späteren Zeitpunkt im WDR 3 gesendet.

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