"Glückauf in Deutschland": Stadtbibliothek lädt zu Diskussionsrunde ein

Am 24. November um 18 Uhr in der Zentralbibliothek. Der Eintritt ist frei.

20.11.2018

Noch bis zum 30. November ist im Rahmen des Festivals Literatürk 2018 in der Zentralbibliothek, Hollestraße 3, die Ausstellung "Glückauf in Deutschland" zu sehen. Sie setzt sich mit Jugendlichen auseinander, die mit der ersten Einwanderergeneration unbegleitet nach Deutschland kamen, und in deutschen Patenfamilien untergebracht wurden. Was ist aus ihnen geworden? Wie haben sie sich zurechtgefunden und wie sehen sie heute ihren Weg? Die Ausstellung reflektiert sehr eindrucksvoll diese und weitere Fragen und ist ein gemeinsames Projekt des Vereins für Internationale Freundschaften e.V. Dortmund, des Türkische Elternverbands Ruhr, des Türkischen Lehrervereins Ruhr, der Stadtbibliothek Essen und des Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und Kultur der Arbeitswelt Dortmund.

Zu der Ausstellung wird ein Rahmenprogramm angeboten. Am 24. November findet um 18 Uhr zunächst eine öffentliche Diskussionsrunde mit dem Thema "Glückauf in Deutschland. Vom Ankommen, Bleiben und der Frage nach dem Wohin" statt. Deutsch-türkische Jugendliche treffen auf Menschen der ersten Einwanderergeneration, die als unbegleitete Jugendliche aus der Türkei nach Deutschland kamen, um im Revier eine Ausbildung zu machen und unter Tage zu arbeiten. Das wirft viele Fragen auf. Für die einen. Für die anderen. Für uns alle. Zum Beispiel nach dem Ankommen in einem fremden Land und der schweren Arbeit gestern - und dem Leben und einer neuen Arbeitswelt heute. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Ab 19 Uhr feiert dann noch der Türkische Lehrerverband Ruhr sein zehnjähriges Bestehen. Schon sehr lange gibt es in der Türkei die Tradition, einmal im Jahr Lehrerinnen und Lehrer zu ehren und ihnen für ihre Arbeit an Kindern und Jugendlichen zu danken. Der Türkische Lehrerverband Ruhr greift diese Tradition im Rahmen einer geschlossenen Veranstaltung auf und setzt dabei mitten in Deutschland, mitten im Ruhrgebiet, eigene Akzente - Mut machende. Eben: Glück auf in Deutschland!

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