Prof. Dr. Oliver Witzke Prof. Dr. Oliver Witzke (Foto: Universitätsklinikum Essen)

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Prof. Dr. Oliver Witzke folgt Ruf auf Stiftungsprofessur Infektiologie der Rudolf-Ackermann-Stiftung

05.12.2018

Prof. Dr. Oliver Witzke, Direktor der Klinik für Infektiologie am Universitätsklinikum Essen, hat den Ruf auf die W3-Stiftungsprofessur Infektiologie der Rudolf-Ackermann-Stiftung für angenommen. Mit dieser soll die Förderung der Lehre und Forschung auf dem Gebiet der Infektiologie intensiviert werden.

"Wir sind sehr froh, dass Prof. Witzke den Ruf angenommen hat. An der Universitätsmedizin Essen gibt es mit der Klinik für Infektiologie bereits eine eigenständige Struktur in diesem Bereich. Die möchten wir mit unserer Stiftungsprofessur weiter etablieren sowie die enge Verbundenheit zu den Fächern der Inneren Medizin pflegen", erklärt Prof. Dr. Bernhard R. Ruf, Vorstandsvorsitzender der Rudolf-Ackermann-Stiftung.

"Wir freuen uns sehr, dass die Stiftungsprofessur nach Essen vergeben wurde", sagen Prof. Dr. Jochen A. Werner, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Essen, und Prof. Dr. Jan Buer, Dekan der Medizinischen Fakultät Universität Duisburg-Essen. "Mit der Professur können wir unseren Schwerpunkt im Bereich Infektiologie und Immunologie nachhaltig weiter ausbauen."

Auch Prof. Dr. Oliver Witzke sieht viel Potenzial in der Stiftungsprofessur: „Die Professur wird die 2015 eingerichtete Klinik für Infektiologie, die sich mit der Diagnostik, Therapie und Vorbeugung von Infektionskrankheiten befasst, in den Bereichen Forschung und Lehre noch einmal verstärken. Mit der Professur ist eine Weiterentwicklung der klinischen Forschung im Bereich der Infektionsimmunologie verbunden. Gerade den Bereich der Erforschung chronischer Virusinfektionen bei immunsupprimierten Patienten können wir durch die Professur weiter intensivieren“, erklärt Prof. Dr. Oliver Witzke. Zur Klinik für Infektiologie gehören zwei spezielle infektiologische Bettenstationen, auf denen fachübergreifend und überregional Erkrankungen aus dem gesamten Spektrum der Infektiologie behandelt werden. In der studentischen Ausbildung setzt die Medizinische Fakultät in Essen durch die Einführung eines PJ-Tertials „Infektionsmedizin“ mit zentraler Beteiligung der Infektiologie schon jetzt besondere Akzente.

Nicht zuletzt ist die Deutsche Gesellschaft für Infektiologie, die seit langen Jahren mit der Rudolf-Ackermann-Stiftung zusammenarbeitet, über diese Entwicklung erfreut. „Es ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Etablierung unseres Faches, das auch in der öffentlichen Wahrnehmung immer weiter an Bedeutung gewinnt. Die Einrichtung einer Rudolf-Ackermann Professur an der Klinik in Essen unterstreicht den Stellenwert der Infektiologie als eigenständiges klinisches Fach, das wie in anderen eruopäischen Ländern in der Einführung eines Facharztes für Innere Medizin und Infektionskrankheiten münden sollte“, betont Prof. Dr. Gerd Fätkenheuer, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie.

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