Aufbau eines neuen, flächendeckenden Sirenenwarnsystems in der Stadt Essen Aufbau eines neuen, flächendeckenden Sirenenwarnsystems in der Stadt Essen. Foto: Mike Filzen

2019 gehen in Essen die ersten Sirenen ans Netz

14.12.2018

Die Stadt Essen hat mit dem Aufbau eines neuen, flächendeckenden Sirenenwarnsystems begonnen. Die Sirenen sollen in Katastrophenfällen oder bei Großschadenslagen, wie Fabrikunfällen oder Großbränden, dazu dienen, die Bürgerinnen und Bürger zu warnen und sie zu erhöhter Aufmerksamkeit anhalten. Das System wird im Ernstfall über die sogenannte Tetra-Funktechnik angesteuert, die selbst bei großflächigen Stromausfällen funktionsfähig bleibt.

Insgesamt werden 86 Sirenen benötigt, um das gesamte Essener Stadtgebiet abzudecken. Das Sirenenwarnsystem wird stufenweise aufgebaut und ans Netz gebracht. Zunächst werden 26 Sirenen bis zum Ende des ersten Quartals 2019 im Essener Norden installiert. Die Entscheidung, zuerst den Essener Norden auszustatten fiel aufgrund der dort angesiedelten Industrieanlagen sowie der direkten Nähe zum Rhein-Herne-Kanal, über den auch Gefahrengüter transportiert werden. Außerdem ist die Bevölkerungsdichte im Essener Norden besonders hoch.

Der erste Bauabschnitt für das Sirenenwarnsystem kostet rund 400.000 Euro. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf rund 1,4 Millionen Euro.

Neben dem Sirenenwarnsystem nutzt die Stadt Essen weitere Instrumente der Bevölkerungsinformation in Krisenlagen. So kann der Krisenstab mit Hilfe des modularen Warnsystems (MoWaS) per Satellit auf Radio, Fernsehen oder Internet zugreifen und Warnmeldungen platzieren. Außerdem nutzt die Stadt die Smartphone-App "NINA" des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz.

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