Bundesverdienstkreuz am Bande für Margarethe Katharina Möllering-Wegner

17.01.2019

Für ihr langjähriges Engagement für die Special Olympics und für ihre fortwährende ehrenamtliche Arbeit zur Verbesserung der Gesundheit von Menschen mit geistiger Behinderung erhielt Dr. Margarethe Katharina Möllering-Wegner das Bundesverdienstkreuz.

Im November überreichte ihr Bundesinnenminister Horst Seehofer das Bundesverdienstkreuz am Bande und würdigte ihre Arbeit in seiner Rede.

Oberbürgermeister Thomas Kufen gratulierte Dr. Möllering-Wegner in seinem Glückwunschschreiben und dankte ihr im Namen der Stadt Essen für ihren unermüdlichen Einsatz. "Ich habe mich sehr gefreut, dass Ihr ehrenamtliches Engagement durch diese Auszeichnung eine herausragende Anerkennung erfahren hat", hob das Stadtoberhaupt darin hervor.

Hintergrund:

Dr. Möllering-Wegner hat unter anderem zehn Jahre als Kinderärztin und dann 25 Jahre als Oberärztin in der Kinder- und Jugendpsychiatrie gearbeitet. Sie ist mittlerweile pensioniert.

Aus ihrer nebenberuflichen Tätigkeit als Ärztin in einem Heim für Menschen mit geistiger Behinderung ist Dr. Möllering-Wegner mit der Problematik der gesundheitlichen Situation von Menschen mit geistiger Behinderung bekannt worden.

Ihr Besuch bei den Special Olympics Weltspielen 2003 in Dublin brachte sie in Berührung mit dem sogenannten "Healthy Athletes"-Gesundheitsprogramm für die Special Olympics Athleten. Das Präsidium von Special Olympics Deutschland (SOD) beauftragte Anfang 2004 sie mit der Einführung des Healthy Athletes Programms in Deutschland. Dazu wurde sie als bundesweite Leiterin des Bereiches Health Promotion zum "Clinical Director" ernannt.

Seither gehörten unter anderem die Planung und Durchführung des Gesundheitsprogrammes, die Netzwerkbildung, die Koordination der Unterstützer zu ihren Tätigkeitsfeldern. Dr. Möllering-Wegner gelang in kurzer Zeit, ehrenamtliche Ärzte, Fachpersonal sowie Unterstützerinnen und Unterstützer aus dem medizinischen Bereich in das Programm mit einzubinden.

Mit ihrer maßgeblichen Mitwirkung konnten im Rahmen der Projekte "Selbstbestimmt gesünder", die für Special Olympics NRW als eines von fünf Projektländern in den Jahren 2011 bis 2016 durch das Bundesministerium für Gesundheit gefördert wurden, die zielgruppenspezifischen Angebote des Gesundheitsprogramms regionalisiert werden. Dadurch können mittlerweile eine große Zahl von Menschen mit geistiger Behinderung in Wohneinrichtungen und Werkstätten mit Gesundheitsförderangeboten erreicht werden.

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