Blick auf den Regattaturm mit der Tribüne Blick auf den Regattaturm mit der Tribüne Foto: Elke Brochhagen

Blick auf den Regattaturm mit der Tribüne Blick auf den Regattaturm mit der Tribüne Foto: Elke Brochhagen

Regattabereich am Baldeneysee wird neu gestaltet – Planungswettbewerb startet

23.01.2019

Der Regattabereich am Baldeneysee soll im Rahmen des Entwicklungskonzeptes Baldeneysee neu gestaltet werden. In einem ersten Schritt führt die Verwaltung dazu einen Wettbewerb für eine Masterplanung durch. Das nahm der Rat der Stadt in seiner heutigen Sitzung (23.1.) zur Kenntnis.

Der Regattabereich als Eingangstor zum Baldeneysee soll für alle Besucherinnen und Besucher neu gestaltet und nachhaltig aufgewertet werden. Dabei sollen die Planer die Bedürfnisse der unterschiedlichen Nutzergruppen berücksichtigen, die am Baldeneysee aufeinander treffen: die aktiven Wassersportler mit ihren auf dem See ausgetragenen nationalen und internationalen Wettkämpfen, die Gäste der Weißen Flotte, und andere Erholungssuchende.

Das Areal für die Masterplanung umfasst den gesamten Raum zwischen dem Baldeneysee im Süden und der Freiherr-vom-Stein-Straße im Norden sowie dem ETUF-Gelände im Westen und den Bootshallen neben dem Regattahaus im Osten. Zentrale Aufgabe ist dabei die Neugestaltung der Tribüne und ihrer Anlagen, um den gesamten Bereich den heutigen multifunktionalen Ansprüchen anzupassen. Das Ensemble aus Zielturm, Tribüne und Regattahaus soll dabei erhalten bleiben. Die Masterplanung soll auch Lösungsvorschläge für den Verkehrsknoten an der Freiherr-vom-Stein-Straße und die dortige Parksituation sowie eine bessere Anbindung an den ÖPNV entwickeln.

Im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens werden zehn Planungsbüros ausgewählt, die am Wettbewerb teilnehmen und entsprechende Masterpläne entwickeln sollen. Die Auslobung erfolgt nun unmittelbar nach der Kenntnisnahme des Rates. Die Prämierung der Wettbewerbsergebnisse soll nach der Sommerpause 2019 erfolgen, so dass der entsprechende Kostensatz bereits in den Haushaltsberatungen im Herbst 2019 berücksichtigt werden kann. Der erste Baubeginn wäre dann ab Anfang 2020 denkbar.

Die Kosten des Wettbewerbs von 200.000 Euro werden durch die Sport- und Bäderbetriebe und dem Amt für Stadtplanung und Bauordnung getragen. Kosten für Maßnahmen, die aus dem Ergebnis des Wettbewerbs resultieren, können derzeit noch nicht beziffert werden, da sie von der Sanierung oder dem Neubau einzelner Gebäude(teile) stark abhängig sein werden.

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