(v.l.n.r.): Prof. Dr. Thomas Budde, Vorsitzender von "Essen.Gesund.Vernetzt – Medizinische Gesellschafft e. V.", Oberbürgermeister Thomas Kufen, Initiator Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer, Emrich Wesling, Veranstalter der RUHR MEDICINALE und Peter Renzel, Gesundheitsdezernent der Stadt Essen. (v.l.n.r.): Prof. Dr. Thomas Budde, Vorsitzender von "Essen.Gesund.Vernetzt – Medizinische Gesellschafft e. V.", Oberbürgermeister Thomas Kufen, Initiator Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer, Emrich Wesling, Veranstalter der RUHR MEDICINALE und Peter Renzel, Gesundheitsdezernent der Stadt Essen. Foto: WelCom-Foto, Gerd Lorenzen

Zweite RUHR MEDICINALE bringt Gesundheitswirtschaft und Bürger zusammen

Familiengesundheitsmesse steht für neuen Ansatz der Zusammenarbeit Essener Gesundheitseinrichtungen

15.02.2019

"Der Sonntag für Ihre Gesundheit" – unter diesem Motto steht die zweite RUHR MEDICINALE am 24. Februar im Essener RuhrTurm. Zwanzig Fach- und Impulsvorträge, Diskussionen, 16 öffentliche Sprechstunden, mehr als 70 Aussteller und Stände – insgesamt 29 Stunden Gesundheitsinformationen von herausragenden Experten bietet die Familiengesundheitsmesse. Das Spektrum reicht von Augen- bis Zahnmedizin, von Kindergesundheit bis zu Pflege und Demenz. Heute (15.2.2019) haben die Organisatoren Idee und Programm der Messe vorgestellt, darunter auch Initiator Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer und Schirmherr Oberbürgermeister Thomas Kufen.

"Essen ist nicht nur Konzern- und Energiehauptstadt, sondern auch der Gesundheitsstandort im Ruhrgebiet mit gleich mehreren international renommierten Kliniken. Mit rund 46.000 Beschäftigten ist die Branche einer der größten Arbeitgeber der Stadt. Diese geballte Kompetenz wollen wir am 24. Februar bürgernah und serviceorientiert vermitteln", betonte Oberbürgermeister Thomas Kufen. Eine Besonderheit sei zudem, dass die beteiligten vier Essener Klinikverbünde – Alfried-Krupp-Krankenhaus, Universitätsklinikum Essen, Kliniken Essen-Mitte und St. Josef Krankenhaus – nicht als Konkurrenten mit einzelnen Angeboten vertreten sind, sondern gemeinsame themenorientierte Stände anbieten und zu Diskussionen etwa zur Altersmedizin, Lungenkrebs oder zum Spannungsfeld von Schulmedizin und Naturheilkunde einladen. Ein Prinzip, das in Essen bereits auf eine mehrjährige Tradition baut und in übergreifenden Institutionen wie Herzinfarkt- oder Schlaganfallverbund oder Demenznetzwerk mündete. So diskutieren auf der diesjährigen RUHR MEDICINALE Orthopäden und Chirurgen mit Altersmedizinern und Pflegeexperten, Pneumologen und Allergologen mit Onkologen und Hämatologen, Naturheilkundler mit Kassenvertretern – klinikübergreifend und interdisziplinär. "Essen ist eine starke Stadt für die Gesundheit. Unser Ziel ist es, die Ressourcen im Sinne der Patientinnen und Patienten noch besser zu bündeln. Richtig gut kann uns das nur gemeinsam gelingen", so sagte Prof. Dr. Thomas Budde, Vorsitzender von "Essen.Gesund.Vernetzt – Medizinische Gesellschafft e. V.". Der vor zwei Jahren aus mehreren Arbeitsgruppen hervorgegangene Zusammenschluss repräsentiert alle wesentlichen Akteure der Essener Gesundheitswirtschaft und -politik und tritt bei der Messe als Co-Veranstalter auf.

Eine engere Vernetzung der Gesundheitswirtschaft war auch für Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer ein wesentlicher Beweggrund, die RUHR MEDICINALE (in begrifflicher Anlehnung an die Ruhr Triennale) Anfang 2018 ins Leben zu rufen: "Wir müssen weg vom Konkurrenzdenken und teuren Doppelstrukturen hin zu einer vernetzten, arbeitsteiligen medizinischen Versorgung, die alle Akteure miteinbezieht – nicht nur Ärzte, auch Heilpraktiker, Naturheilkundler, Physio- und Schmerztherapeuten sowie Pflegepersonal. Die RUHR MEDICINALE ist ein gutes Beispiel für diese Vernetzung. Und vor allem: wir wollen Nähe mit unseren Patientinnen und Patienten herstellen, wir sind keine ‚Halbgötter in Weiß‘", so Grönemeyer.

Der bekannte Mediziner, Autor und Gründer des Grönemeyer Instituts für MikroTherapie möchte die RUHR MEDICINALE in weitere Revierstädte wie beispielsweise Dortmund, Recklinghausen und Kamp-Lintfort exportieren, um die "jeweiligen Kompetenzen der Städte und Regionen abzubilden". Langfristig sei seine Vision, ein virtuelles nationales Gesundheitszentrum als Motor medizinischer Versorgung und Innovation im Ruhrgebiet zu etablieren. Prof. Dr. Grönemeyer: "Die Gesundheitswirtschaft in der Metropole Ruhr ist ein großes, aber oft unterschätztes Pfund. 300.000 Menschen arbeiten in der Branche. Wir haben eine hohe Dichte an Universitäten und Infrastruktur sowie Großindustrie; alle Aspekte sind hier vorhanden, um ein Zentrum von europäischer Bedeutung zu sein. Dieses Potenzial gilt es zu erhalten und auszubauen. Mein Motto: Zur Kur an die Ruhr."

Die RUHR MEDICINALE findet am 24. Februar von 10 bis 17 Uhr im RuhrSalon des RUHRTURM, Huttropstraße 60, in Essen-Huttrop statt. Der Eintritt ist frei. Organisiert wird die Messe von Veranstalter Emrich Welsing, der mit seiner Agentur WelCom – Welsing Communication in Essen-Kettwig ansässig ist.

Weitere Infos und das vollständige Programm finden Sie unter: www.welsing-communication.de oder www.facebook.com/ruhrmedicinale/

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