Mann und Frau in Spielszene Szenenfoto "Medea" mit Sebastian Noack als Jason und Claudia Barainsky als Medea, Foto: Forster

Aribert Reimanns "Medea" verabschiedet sich von der Aalto-Bühne

Definitiv letzte Vorstellung der Oper am Freitag, 10. Mai , um 19:30 Uhr. Karten kosten zwischen 16 und 55 Euro.

09.05.2019

Finale für Aribert Reimanns Oper "Medea" am Aalto-Theater: Am Freitag (10.5.) um 19:30 Uhr besteht die letzte Möglichkeit, die spannende Vertonung von Franz Grillparzers "Medea" aus dessen Dramen-Trilogie "Das goldene Vlies" zu erleben. Eine Wiederaufnahme der Produktion wird es nicht geben. Letzter Auftritt in Essen auch für Claudia Barainskys als Medea: Die Sopranistin wurde für ihre herausragende Interpretation und Darstellung der anspruchsvollen Titelpartie an der Wiener Staatsoper und an der Oper Frankfurt mit dem Deutschen Theaterpreis "DER FAUST" ausgezeichnet. Die weiteren Partien übernehmen Sebastian Noack (Jason), Marie-Helen Joël (Gora), Rainer Maria Röhr (Kreon), Liliana de Sousa (Kreusa) und Hagen Matzeit (Herold). Kay Link inszenierte Reimanns 2010 uraufgeführte Oper in einem eindrucksvollen Bühnenbild von Frank Albert. Die musikalische Leitung hat Robert Jindra, Erster Kapellmeister am Aalto-Theater.

Zur Handlung

Die Handlung der Oper endet mit dem Unvorstellbaren: Eine Mutter tötet ihre beiden Kinder. Davor steht eine Geschichte von Schuld, Gewalt und Kriminalität, aber auch die Geschichte einer großen Liebe. Als der griechische Prinz Jason beauftragt wurde, das sagenumwobene goldene Vlies aus Kolchis zu rauben, erhielt er unerwartete Hilfe von Medea, zauberkundige Königstochter der Kolcher, die sich damit gegen Volk und Familie stellte. Das Diebesgut immer bei sich, sind die beiden mit ihren gemeinsamen Kindern nun in Korinth angelangt. Müde von der ständigen Flucht bitten sie um Asyl. Während Medea auf einen gemeinsamen Neuanfang hofft, bändelt Jason mit der korinthischen Prinzessin Kreusa an. Das Schicksal nimmt seinen Lauf. Eine halbe Stunde vor der Vorstellung findet ein Einführungsvortrag im Foyer statt.

Karten kosten zwischen 16 und 55 Euro und sich unter 0201-8122-200 sowie unter www.theater-essen.de erhältlich.

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