Fastenbrechen im Essener Rathaus

09.05.2019

Für die muslimischen Gemeinden in Essen begann am Montag (6.5.) der diesjährige Fastenmonat Ramadan, der am Abend vom 3. Juni endet. Die Tradition geht zurück auf die islamische Auffassung, dass der Koran im neunten Mondmonat durch den Erzengel Gabriel dem Propheten Mohammed offenbart wurde. Gläubige Muslime in aller Welt fasten während des Ramadan vier Wochen lang. Erst nach Sonnenuntergang wird das tägliche Fasten gebrochen, dann beginnen sie wieder zu essen und zu trinken.

Oberbürgermeister Thomas Kufen hatte gestern Abend (8.5.) zum vierten Mal Muslime, Christen und Juden ins Rathaus zum gemeinsamen Fastenbrechen in das Rathaus eingeladen. Er begrüße, dass Muslime und Nichtmuslime die abendlichen Fastenbrechen zum Anlass für vielfältige Begegnungen nehmen und unterstrich dies in seiner Begrüßung: "Die Tradition des gemeinsamen Fastenbrechens schafft Vertrauen und bietet immer wieder eine gute Gelegenheit, sich näher kennenzulernen. Diese Begegnung im nachbarschaftlichen Umfeld bildet das ab, was wir uns für unser Land als Ganzes wünschen: ein friedliches Miteinander."

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Oberbürgermeister Thomas Kufen begeht im Essener Rathaus das gemeinschaftliche Fastenbrechen mit muslimischen Mitbürgern. Foto: Moritz Leick; Stadt Essen
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