Scan-Gerät mit zu erfassendem Dokument Das Amt für Soziales und Wohnen testet vier Wochen lang einen Dokumenten-Scanner für Bürgerinnen und Bürger. Foto: Theresa Schnepper, Stadt Essen

Digitale Services statt Wartemarke

Das Amt für Soziales und Wohnen testet vier Wochen lang einen Dokumenten-Scanner für Bürgerinnen und Bürger

17.05.2019

Ob Online-Terminreservierung im Bürgeramt oder Wunschkennzeichen: Schon heute verfügt die Stadtverwaltung Essen über erste digitale Service-Angebote. Spätestens mit der Eröffnung des neuen "BürgerRatHauses" im Jahr 2024 möchte die Stadtverwaltung den Essenerinnen und Essenern eine Vielzahl digitaler Bürgerservices als Alternativen zu den bekannten analogen Dienstleistungen anbieten.

Um vorab zu testen, wie etwa sogenannte "Selfservices" angenommen werden, welche Fragen Bürgerinnen und Bürger im Umgang mit SB-Terminals haben und welche Unterstützung die Verwaltung für den Gebrauch der Geräte anbieten kann, wird im Kundencenter des Amtes für Soziales und Wohnen ab Montag (20.5.) vier Wochen lang ein Dokumenten-Scanner für Bürgerinnen und Bürger getestet: Ihre einzureichenden Unterlagen können die Kundinnen und Kunden dort täglich zwischen 8 und 12 Uhr selbst einscannen. Diese werden dann gespeichert und per E-Mail automatisch an ein zentrales Postfach des Amtes für Soziales und Wohnen versandt. Von dort aus gelangen sie zu den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Für Kundinnen und Kunden des Amtes für Soziales und Wohnen, die das Scan-Terminal nutzen, entfällt das Ziehen einer Wartemarke. Dadurch werden die Wartezeiten im Kundencenter verringert.

Wer im Umgang mit dem Scanner ungeübt ist, noch nie Unterlagen digital erfasst hat oder Fragen zum Ablauf hat, erhält bei Bedarf jederzeit Hilfe von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die den Test vor Ort betreuen. Nach dem Ende des Testbetriebs am 14. Juni werden die Fragen, Anregungen und Hinweise, die die Bürgerinnen und Bürger zu dem Gerät und dessen Nutzung haben, ausgewertet. Die Erfahrungen aus dem aktuellen Test sollen Aufschlüsse für die Auswahl, Anschaffung und Nutzung zukünftiger Geräte geben.

"Mit dem Test des Dokumenten-Scanners können wir schon jetzt - fünf Jahre vor dem Umzug ins BürgerRatHaus - prüfen, wie zusätzliche digitale Services von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen werden und welche Anforderungen sie an die Handhabung digitaler Services stellen", blickt Fachbereichsleiter Hartmut Peltz gespannt auf die Resonanz des vierwöchigen Tests.

Das Leih-Gerät hat die Stadtverwaltung für die Dauer des Tests kostenfrei und unverbindlich zur Verfügung gestellt bekommen.

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