Rat beschließt weitere Baukostenerhöhung für Gustav-Heinemann-Gesamtschule nach Schadstofffunden

29.05.2019

Der Rat der Stadt Essen hat heute (29.5.) die 2. Baukostenerhöhung in Höhe von 15 Millionen Euro für den Neubau der Gustav-Heinemann-Gesamtschule beschlossen. Grund sind die enormen Schadstofffunde bei der Herrichtung des Baufeldes im letzten Jahr. Die asbesthaltigen Abfälle, die derzeit auf 26.000 Tonnen geschätzt werden, müssen zeit- und kostenintensiv entsorgt werden.

Die Gesamtkosten für den Neubau der Schule steigen dadurch von bislang 48,75 Millionen Euro auf insgesamt 63,75 Millionen Euro. 11 Millionen Euro wurden bereits im Haushalt 2019 eingebracht, die restlichen 4 Millionen Euro werden zum Haushalt 2020 angemeldet.

Die Ausschreibung für die Entsorgungsleistung der asbesthaltigen Abfälle an eine zugelassene Fachfirma wird noch Ende Mai veröffentlicht. Die vorbereitenden Arbeiten für den im Spätsommer geplanten Entsorgungsbeginn starten Anfang Juni. Dazu gehören unter anderem der Bau eines Stauraumkanals zur Entwässerung des Gebäudeneubaus und die Verlegung entsprechender Leitungen und die Einrichtung einer provisorischen Straße zur Anbindung der Parkplätze und der Feuerwehrzufahrt im Süden des Baufeldes.

Die Öffentlichkeit wird rechtzeitig über den geplanten Ablauf und dem mit den Hochbautätigkeiten abgestimmten Zeitplan sowie die vorgesehenen begleitenden Schadstoffmessungen informiert.

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