Geballte Wirtschaftskraft: Die Zentralen großer deutscher Unternehmen dominieren die Essener Skyline. Foto: Peter Wieler

Essen auf Platz vier in der Börsenliga deutscher Städte 2019

07.06.2019

Erfolg für die Wirtschaftsmetropole Essen: Die Stadt belegt den vierten Platz in der Börsenliga deutscher Städte 2019. Bemerkenswert sei laut der Strategie- und Marketingberatung Simon-Kucher & Partners, die die Börsenliga jährlich erstellt, die Entwicklung der Stadt Essen in den vergangenen Jahren: Durch den Zuzug des Chemie-Handelsriesen Brenntag beherberge Essen nun sieben DAX-Unternehmen mit einem Wert von rund 91,7 Mrd. Euro. Damit verbessert sich Essen im Vergleich zum Vorjahresranking um einen Platz und belegt hinter München, Walldorf und Bonn den vierten Platz; die Millionenmetropolen Hamburg und Berlin belegen mit großem Abstand die Plätze 13 bzw. 16.

„Essen belegt bei der Börsenliga deutscher Städte 2019 einen hervorragenden vierten Platz“, sagt Andre Boschem, Geschäftsführer der EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH. „Dies verdeutlicht das große Potenzial der Stadt Essen als Wirtschaftsstandort. Es ist aber auch ein klares Zeichen für Essen als Zukunftsstandort. Denn mit drei DAX- und vier MDAX-Konzernen können wir richtige Schwergewichte in die Waagschale werfen, um junge und technologieorientierte Unternehmen aus dem In- und Ausland für den Standort Essen zu begeistern und Essen zu einem Hotspot der Start-up-Szene zu machen. Durch die Nähe zu den großen Konzernen eröffnen sich hier riesige Kooperationsmöglichkeiten für Start-ups, um ihre Ideen erfolgreich umzusetzen und zu wachsen wie das Veranstaltungsformat Beyond Convention zeigt. Ein großer Wettbewerbsvorteil und wichtiger Baustein für Essen auf dem Weg zur Scale-up City.“

Eine positive wirtschaftliche Entwicklung sehen die Autoren auch in Nordrhein-Westfalen insgesamt: Mit den fünf Städten Bonn, Essen, Düsseldorf, Leverkusen und Bochum schafft es das Bundesland auf einen gemeinsamen Börsenwert von rund 353 Mrd. Euro in der Börsenliga 2019. „Die Städte in Nordrhein-Westfalen, besonders das Ruhrgebiet, sind deutlich vom Strukturwandel geprägt. Die Neuausrichtung der alteingesessenen Unternehmen hin zu Digitalisierung, neuen Technologien und neuen Energien – Beispiel Evonik und Innogy in Essen – werden auch in den nächsten Jahren weiter für einen wirtschaftlichen Aufschwung der Region sorgen“, sagt Dr. Georg Tacke, CEO von Simon-Kucher & Partners. „Die zentrale Lage in Europa, die Vielzahl an qualifizierten Hochschulen und auch die zahlreichen vom Land geförderten Programme zur Digitalisierung unterstützen diese positive Entwicklung.“

Die Börsenliga deutscher Städte wird seit 2005 jährlich von der Strategie- und Marketingberatung Simon-Kucher & Partners erstellt. Es basiert auf den Börsenwerten der im DAX30, MDax und TecDax notierten Unternehmen, die den Städten der jeweiligen Firmensitze zugeordnet werden.

Quelle: www.simon-kucher.com


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