Oberbürgermeister Thomas Kufen im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern aus Kupferdreh. Oberbürgermeister Thomas Kufen im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern aus Kupferdreh. Foto: Moritz Leick; Stadt Essen

Oberbürgermeister Thomas Kufen beim Bürgerdialog in Kupferdreh. Oberbürgermeister Thomas Kufen beim Bürgerdialog in Kupferdreh. Foto: Moritz Leick; Stadt Essen

Zwei Schülerinnen des Goethe-Gymnasiums überreichen Oberbürgermeister Thomas Kufen eine Unterschriftenliste. Zwei Schülerinnen des Goethe-Gymnasiums überreichen Oberbürgermeister Thomas Kufen eine Unterschriftenliste. Foto: Moritz Leick; Stadt Essen

"Bürgerdialog vor Ort" in Essen-Kupferdreh

19.06.2019

Am Dienstag (18.6.) fand auf Einladung von Oberbürgermeister Thomas Kufen der 5. "Bürgerdialog vor Ort" in Essen-Kupferdreh statt. Knapp 40 Essenerinnen und Essener sind zur offenen Bürgersprechstunde in das Seniorenzentrum St. Josef am Heidbergweg gekommen.

Ein großes Thema im Stadtteil war der öffentliche Personennahverkehr. Die Änderungen im Fahrplan und die Einstellung der Schulbusse durch die Ruhrbahn haben in den letzten Wochen für Unmut in Kupferdreh und im benachbarten Heisingen gesorgt. Dem Oberbürgermeister wurde auch eine Unterschriftenliste von Schülerinnen und Schülern dazu überreicht. In der entsprechenden Diskussion erklärte der Oberbürgermeister, dass man im Gespräch mit der Ruhrbahn ist. Auf Intervention des Stadtoberhauptes wurde eine der Verbindungen wieder aufgenommen. Er wolle nun auch gerne die Frage klären lassen, welche einheitlichen Bedingungen für die Einrichtung von Schulbussen erfüllt sein müssten.

Das Thema Vandalismus im Stadtteil wurde ebenfalls von den Bürgerinnen und Bürger angesprochen. Hierzu erklärte Oberbürgermeister Kufen, dass Graffitis zum Bild einer Großstadt dazugehören und dass die Stadt Essen durch die Einrichtung von Freiflächen für Sprayer auf Prävention setzt. Gesetzeswidrige Symbole sollten hingegen unverzüglich der Verwaltung gemeldet werden.

Dem Wunsch für mehr Videoüberwachung am Kupferdreher Markt kann die Stadt nicht nachkommen. Die rechtlichen Voraussetzungen, hatte Ordnungsdezernent Christian Kromberg noch in der Veranstaltung ausführlich erklärt, sind hier nicht gegeben.

Eine Verbesserung der E-Bike-Infrastruktur und die Einrichtung weiterer Radstationen, insbesondere am Baldeneysee, wurden ebenfalls angesprochen. Hier erklärte Oberbürgermeister Thomas Kufen, dass derzeit Lückenschlüsse im Radverkehrsnetz geschlossen würden. Aktuell sind weitere 52 Radkilometer in Planung. In diesem Zusammenhang würden auch Radstationen und die Infrastruktur für E-Bikes mitgedacht. Den Hinweis auf eine bessere Radführung bei Baustellen hat der Oberbürgermeister mitgenommen und Verbesserung zugesagt.

Der nächste "Bürgerdialog vor Ort" findet im Stadtteil Altenessen-Süd statt.

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