Foto: Ein Blick auf das Baugrubenprofil. Hier sind (blau) die Mergelschichten zu sehen. Den Mergel hat man auf dem benachbarten Friedhof in der Megelkuhle abgebaut. Ein Blick auf das Baugrubenprofil. Hier sind (blau) die Mergelschichten zu sehen. Foto: Detlef Hopp

Alter Kotten an der Grevelstraße ausgegraben

11.07.2019

Bei einer Baumaßnahme an der Grevelstraße konnte die Stadtarchäologie, außerhalb der in den 1960er Jahren bebauten Fläche, Überreste alter Bruchsteinmauern in über einem Meter Tiefe ausgraben. Diese Mauern konnten erhalten werden.

"Die alten Mauern gehören zum Siepmannskotten, der auch Mergelskühlerkotten genannt wurde", erklärt Stadtarchäologe Dr. Hopp. "Er stand in der Vogenbeck, benachbart zum ehemaligen Friedhof am Gervinuspark in Frohnhausen. Dieser Friedhof wurde auf dem Land, das zum Kotten gehörte, angelegt. Auf dem Gelände des Friedhofes befand sich im 18. Jahrhundert eine Mergelgrube – eine Mergelskuhle – von dem auch der alte Kotten seinen Namen entlehnte. Eine Mergelgrube ist eine künstlich erstellte Vertiefung, die dazu diente, das Sedimentgestein Mergel abzubauen. Angeblich sagten die Frohnhausener früher, dass diejenigen, die auf dem Friedhof beerdigt wurden, in die Mergelskuhle kamen."

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