Zollvereinkonferenz Zollvereinkonferenz Foto: Elke Brochhagen

Zollvereinkonferenz v.l.n.r : Oberbürgermeister Thomas Kufen, Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorstand der Stiftung Zollverein und Simone Raskob, Geschäftsbereichsvorstand Zollvereinkonferenz v.l.n.r : Oberbürgermeister Thomas Kufen, Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorstand der Stiftung Zollverein und Simone Raskob, Geschäftsbereichsvorstand Foto: Elke Brochhagen

Zollverein-Konferenz

12.07.2019

Auf Einladung von Oberbürgermeister Thomas Kufen sind gestern (11.7.) unterschiedliche Akteure rund um das UNESCO-Welterbe Zollverein zur Zollverein-Konferenz zusammengekommen.

Welche Ziele wollen wir bei der Standortentwicklung unseres UNESCO-Welterbes Zollverein erreichen? Wo soll was entstehen? Diese und weitere Fragen sind von rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Verwaltung, Politik, Stiftung Zollverein, Kulturwirtschaft sowie der Wirtschaftsförderung und Marketinggesellschaft diskutiert und erörtert worden. Anhand von fünf Themenfeldern wurden konkrete Maßnahmen und Ideen für die Entwicklung des Standortes erarbeitet. Die Themenfelder waren:

1. Zollverein als Ort des Fortschritts

2. Zollverein als Denkmal und Welterbe

3. Kultur- und Tourismusstandort

4. Zollverein und das Quartier

5. Natur, Artenschutz und biologische Vielfalt

Zu den wichtigsten Ergebnissen, die während der Konferenz erarbeitet wurden, zählt die bessere Begleitung von Investoren, um diese zielgerichtet auf dem Zukunftsstandort zu etablieren. Auch sollen Reserveflächen, wie etwa das Innere der beiden Gasometer oder Parkplatzflächen, auf dem Areal für eine weitere Ansiedlung von Unternehmen und neue Angebote für Besucherinnen und Besucher genutzt werden. Die Verkehrsanbindung des Geländes soll verbessert werden, sowohl für den Autoverkehr als auch für den ÖPNV oder den Fahrradverkehr. Zusätzliche Taxi-Haltepunkte könnten die Anfahrt an das Gelände weiter erleichtern. Auf dem Gelände sollen auch unterschiedliche Mobilitätsformen besser zum Zug kommen, beispielsweise sogenannte Segways oder E-Scooter. Das Leitsystem zum und auf dem Gelände soll verbessert werden, genauso wie das gastronomische Angebot. Eine weitere Idee ist die Prüfung der verlängerten Zugänglichkeit zur Aussichtsplattform für Besucherinnen und Besucher. Die Zusammenarbeit und der Austausch mit den angrenzenden Stadtteilen soll durch mehr Kommunikation und Partizipation verbessert werden. Der Zollverein-Park soll als Ort der Industrienatur weiter erhalten und ausgebaut werden. Vor allem das Thema Wassergewinnung für den Katernberger Bach kann zukünftig eine nachhaltige Rolle spielen.

Ziel der Zollverein-Konferenz war es, wichtige Impulse für eine Aktualisierung des Managementplans der Stiftung Zollverein für das Areal zu gewinnen. Der Managementplan wird von der UNESCO gefordert, um anstehende Entwicklungen gemäß den Richtlinien für ein Welterbe zu begleiten.

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