Förderfähig! – Ideenbörse 2019

19.07.2019

Das "grüne" Engagement in Essen ist vielfältig, nachhaltig und innovativ - das hat der vierte Durchlauf der "Ideenbörse" 2019 deutlich bestätigt. Die eingereichten Ideen gehen vom nach wie vor sehr beliebten Gemeinschaftsgärtnern über Ernährungsaktionen in Kindertagesstätten, verschiedenen künstlerischen Projekten wie nachhaltige Malerei bis hin zum "Kochen im Quartier" mit dem Ziel, die Verschwendung von Lebensmitteln gemeinschaftlich zu reduzieren. 55 engagierte Essenerinnen und Essener wurden im Rahmen der "Ideenbörse 2019" ausgewählt und werden gefördert. Ein Jahr haben die geförderten Projekte von nun an Zeit für die Umsetzung.

"Gute Ideen kamen in diesem Jahr praktisch aus allen Stadtteilen", betont Simone Raskob, Geschäftsbereichsvorstand Umwelt, Bauen und Sport der Stadt Essen und in dieser Funktion auch Vorsitzende der Fachjury, die in der vergangenen Woche über die Förderung der eingereichten Projektideen entschieden hat.

"Wir alle sind mehr denn je angehalten, die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen verantwortungsvoll zu verwenden", so Kai Lipsius, Leiter der Grüne Hauptstadt Agentur, die die Bürgerprojekte begleitet und fördert. "Das betrifft nicht nur unseren täglichen Konsum oder unser Mobilitätsverhalten sondern auch unseren Umgang mit Lebensmitteln und der Energie im Haushalt. Die eingereichten Projektideen zeigen die Vielfalt und die Kreativität, mit der viele Essenerinnen und Essener bereits heute ihr Umfeld nachhaltig gestalten. Ich bin froh, dass wir dieses Engagement als Stadt unterstützen können."

Für die Umsetzung der über 50 Bürgerprojekte werden von der "Grüne Hauptstadt Agentur" der Stadt Essen in einem sehr einfachen Verfahren pro Projekt bis zu 1.000 Euro zur Verfügung gestellt - ein Eigenanteil ist nicht zu leisten.

"Wir waren, sind und bleiben Grüne Hauptstadt Europas. Nicht zuletzt deshalb werden wir auch weiterhin die Erreichung unserer Klimaschutzziele auf allen Ebenen vorantreiben. Dazu gehört das Engagement der Stadt auf regionaler, europäischer und Bundesebene ebenso wie die Veränderung unseres Verhaltens im Stadtteil“, ergänzt Umweltdezernentin Simone Raskob.

Zur Ideenbörse

Insgesamt wurden mit den vier bisherigen "Ideenbörsen" rund 350 Aktivitäten und Projekte gefördert. Einzelpersonen, Gruppen und Initiativen können ihre "grünen Ideen“ einreichen. Dabei sind der Kreativität der Bürger und Bürgerinnen keine Grenzen gesetzt: Voraussetzungen für eine Bewerbung sind lediglich, dass die Projekte öffentlich zugänglich sind, die Ziele der Grünen Hauptstadt unterstützen und die Antragsteller keinen wirtschaftlichen Nutzen haben.

Eine Jury aus Bürgerschaft, Verwaltung, Forschung und Wirtschaft entscheidet aus fachlicher Sicht über die Auswahl der Projekte, pro Person kann nur ein Projekt gefördert werden.

Zum Hintergrund

Mit dem Titel Grüne Hauptstadt Europas - Essen 2017 hat die Europäische Kommission die Stadt Essen für ihre nachweislich hohen Umweltstandards ausgezeichnet. Um die gesteckten Ziele nachhaltig weiterzuverfolgen und sukzessive umzusetzen, wurde die Grüne Hauptstadt Agentur gegründet: Als Stabsstelle im Geschäftsbereich Umwelt, Bauen und Sport der Stadt Essen koordiniert sie die Zukunftsthemen Klimaschutz, Umwelt, Nachhaltigkeit, Energie, Mobilität und Stadtentwicklung im Konzern Stadt. Dabei kann die Grüne Hauptstadt Agentur auf die seit 2011 erfolgreichen Kooperationen, Netzwerke und Projekte der klima|werk|stadt|essen zurückgreifen, die durch die Grüne Hauptstadt Agentur weitergeführt werden. Die Umsetzung des Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts sowie die zwölf Nachhaltigkeitsziele haben eine hohe Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit und nachhaltige Entwicklung einer lebenswerten Stadt Essen.

Ansprechpartner für die Ideenbörse:
Michael Mühlenkamp, Stabsstelle Grüne Hauptstadt Agentur
im Geschäftsbereich Umwelt, Bauen und Sport der Stadt Essen
Telefon: 0201 / 88-82320, E-Mail: michael.muehlenkamp@gha.essen.de

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