Candice Breitz - Love Story (2016) Candice Breitz Love Story (2016) 7-Kanal-Videoinstallation, colour, sound, loop Featuring Alec Baldwin und Julianne Moore Left to right: Shabeena Francis Saveri, Mamy Maloba Langa, Sarah Ezzat Mardini, Farah Abdi Mohamed, José Maria João und Luis Ernesto Nava Molero Commissioned by the National Gallery of Victoria, Outset Germany + Medienboard Berlin-Brandenburg Courtesy: Goodman Gallery (Johannesburg), Kaufmann Repetto (Milan) + KOW (Berlin) Foto: Andrea Rossetti

Candice Breitz zeigt ihre Videoarbeit "Love Story" im Museum Folkwang

Vom 18. bis 21. September finden sechs Vorführungen statt. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.

25.07.2019

Die Künstlerin Candice Breitz inszeniert vom 18. bis 21. September 2019 erstmals ihre Videoinstallation "Love Story" für die große Ausstellungshalle des Museum Folkwang. Ihre Videoarbeit wird in einer eigens für die Ruhrtriennale konzipierten Version vorgeführt.

"Love Story" macht auf das weltweite Ausmaß der sogenannten Flüchtlingskrise aufmerksam und enthält umfangreiche Interviews mit sechs Menschen, die als Reaktion auf die jeweiligen Verhältnisse aus ihrem Land geflohen sind: Sarah Mardini floh aus dem kriegsgeschundenen Syrien, José Maria João ist ehemaliger Kindersoldat aus Angola, Mamy Maloba Langa ist eine Überlebende aus der Demokratischen Republik Kongo, Shabeena Saveri ist Transgender-Aktivistin aus Indien, Luis Nava Molero ist Regimekritiker aus Venezuela und Farah Abdi Mohamed floh als junger Atheist aus Somalia.

Basierend auf diesen Interviews hat die Künstlerin eine bewegende Videoinstallation geschaffen. Candice Breitz lässt die Geschichten der Geflüchteten zunächst von dem Schauspieler Alec Baldwin und der Schauspielerin Julianne Moore erzählen, bevor sie die Geflüchteten selbst zu Wort kommen lässt. Die Zuschauerinnen und Zuschauer sind zum einen den mutigen Schilderungen der üblicherweise namenlosen und anonymen geflüchteten Menschen ausgesetzt. Zum anderen gibt es das Schauspiel zweier Darsteller, die für den Inbegriff von Sichtbarkeit stehen.

Präsentiert wird die Videoinstallation von der Ruhrtriennale in Zusammenarbeit mit dem Museum Folkwang. Gefördert wurde die Arbeit von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.

An folgenden Terminen wird die Videoarbeit "Love Story" im Museum Folkwang gezeigt: 18. September 19:30 bis 22:30 Uhr, 19. September 19:30 bis 22:30 Uhr, 20. September 16 bis 19 Uhr sowie 19:30 bis 22:30 Uhr und 21. September 16 bis 19 Uhr sowie 19:30 bis 22:30 Uhr. Am Samstag, 21. September, findet zudem um 18 Uhr ein Gespräch mit der Künstlerin statt, in dem sie über ihre Arbeit "Love Story" spricht.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.

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