Glück-Auf-Parade des RUHR CSD ESSEN mit Oberbürgermeister Thomas Kufen Glück-Auf-Parade des RUHR CSD ESSEN mit Oberbürgermeister Thomas Kufen. Foto: Renate Debus-Gohl

Empfang zum RUHR CSD ESSEN im Essener Rathaus v.l.n.r : Oberbürgermeister Thomas Kufen, Claudia Fockenberg (Vertreterin für F.E.L.S.), Brigitte Liesner, Leiterin der Gleichstellungsstelle, Thomas Stempel (Preisträger Blütenfest-Award 2019) und Stefan Zebrowski Empfang zum RUHR CSD im Essener Rathaus v.l.n.r : Oberbürgermeister Thomas Kufen, Claudia Fockenberg (Vertreterin für F.E.L.S.), Brigitte Liesner, Leiterin der Gleichstellungsstelle, Thomas Stempel (Preisträger Blütenfest-Award 2019) und Stefan Zebrowski Foto: Elke Brochhagen, Stadt Essen

Oberbürgermeister Thomas Kufen bei der Glück-Auf-Parade des RUHR CSD ESSEN Oberbürgermeister Thomas Kufen bei der Glück-Auf-Parade des RUHR CSD ESSEN Foto: Renate Debus-Gohl

Oberbürgermeister Thomas Kufen beim RUHR CSD ESSEN

13.08.2019

Offenheit, Vielfalt und Toleranz wurden am vergangenen Wochenende in der Essener Innenstadt gefeiert: Dort trafen sich Bürgerinnen und Bürger, verschiedene Gruppen und Vereine sowie Vertreterinnen und Vertreter politischer Parteien am 9. und 10. August auf dem größten schwul-lesbischen Straßenfest im Ruhrgebiet. Der von RuhrPride e.V. organisierte RUHR CSD ESSEN fand zum 16. Mal statt und wurde unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Thomas Kufen veranstaltet.

RUHR CSD ESSEN mit vielfältigem Programm

2019 stand das zweitägige Event unter dem Motto "50 Jahre Stonewall – be proud, stay free!". Was 1969 in der New Yorker Bar "Stonewall Inn" in der Christopher Street als Protest gegen die damalige Polizeigewalt begann, ist heute zu einer weltweiten Bewegung für Solidarität, Vielfalt und Demokratie geworden. Entsprechend bunt präsentierte sich das Programm in der City von Essen.

Während am Freitag (9.8.) Karaoke auf dem Kennedyplatz und ein ökumenischer Gottesdienst in der Marktkirche stattfanden, zogen Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Samstag (10.8.) als Teil der Glück-Auf-Parade vom Willy-Brandt-Platz zum Kennedyplatz. Dort informierten Gruppen, Initiativen und Verbände an mehr als 20 Ständen interessierte Besucherinnen und Besucher des Christopher Street Days über aktuelle Themen der Community.

Grußwort von Oberbürgermeister Thomas Kufen

Oberbürgermeister Thomas Kufen sprach an dieser Stelle ein Grußwort, in welchem er die Bedeutung von Offenheit, Vielfalt und Toleranz unterstrich: "Unsere Stadt ist ein Lebensort der geschlechtlichen und sexuellen Vielfalt. Schwule, Lesben, Bisexuelle, Trans*, intersexuelle und queere Menschen sind ein fester Teil dieser facettenreichen Stadtgesellschaft. All dies können wir eigentlich nicht genug betonen und dafür können wir nicht oft genug zusammenkommen." Als Schirmherr des RUHR CSD ESSEN dankte Thomas Kufen den Initiatoren und Unterstützern für ihr Engagement und lud die Anwesenden zur Teilhabe an den Angeboten der Stadt Essen ein, etwa vom Gesundheitsamt und dem städtischen LGBT*-Netzwerk.

Das weitere Bühnenprogramm bot Kultur, Unterhaltung und einen politischen Talk. Darüber hinaus wurde mit einer Schweigeminute und dem Steigenlassen von Luftballons an die an den Folgen von HIV und Aids Verstorbenen erinnert. Thomas Stempel, Sprecher des Forum Essener Lesben und Schwule (F.E.L.S.), wurde zudem für seinen vorbildlichen Einsatz für queere Themen in und um Essen mit dem Blütenfest-Award ausgezeichnet, zu welchem der Oberbürgermeister ihn in seinem Grußwort beglückwünschte.

Empfang anlässlich des RUHR CSD ESSEN im Rathaus

Bei einem Empfang anlässlich des Christopher Street Days begrüßte das Stadtoberhaupt am Montag (12.8.) im Essener Rathaus die Organisatoren des RUHR CSD ESSEN, die Vorsitzenden der Vereine, die sich für eine gleichgeschlechtliche Lebensweise einsetzen, die Vorsitzenden des Ausschusses für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Integration sowie des Jugendhilfeausschusses.

In seinen Willkommensworten würdigte Oberbürgermeister Thomas Kufen die Fortschritte der vergangenen 50 Jahre, darunter wichtige Meilensteine wie die Ehe für alle und die Einführung des dritten Geschlechts. Er betonte aber auch die künftigen Herausforderungen: "Solange Menschen auch heute noch Gefahr laufen, wegen ihrer sexuellen Orientierung im Alltag diskriminiert zu werden, solange sie angefeindet oder ihnen sogar mit Gewalt gedroht wird, solange sind wir eben nicht am Ziel. Wir müssen weitere Akzeptanz schaffen. Wir wollen ein freundlicheres Klima zur gegenseitigen Wertschätzung. Daran müssen wir weiter arbeiten: beispielsweise durch noch mehr Aufklärung in der Kinder- und Jugendarbeit, aber auch in der ambulanten Arbeit für ältere Menschen."

Thomas Kufen bedankte sich bei den Anwesenden für Ihren Einsatz im Rahmen des RUHR CSD ESSEN sowie darüber hinaus. Er warb dafür, sich weiter für Toleranz und Akzeptanz sowie gegen Ausgrenzung, Gewalt, Homophobie und Ungleichbehandlung einzusetzen, um Vorbehalte und Ängste abzubauen: "Als Oberbürgermeister stehe ich für eine Stadt, in der Vielfalt gelebt wird – eine Stadt, in der Unterschiedlichkeit und die Entfaltung der Persönlichkeit als Chance gesehen wird."

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