Foto: Einladung zum 1. Treffen für Eltern und Angehörige von Drogensucht Betroffener in Essen Einladung zum 1. Treffen für Eltern und Angehörige von Drogensucht Betroffener in Essen. Foto: arwed e.V.

Gründung eines Treffs für Eltern und Angehörige von Drogensucht-Betroffenen in Essen

Erstes Treffen am 3. September im LVR-Klinikum Essen

20.08.2019

"Das Leiden von Eltern und Angehörigen der ca. 4.000 Drogenabhängigen in Essen ist groß", weiß Gerlinde Reif von der Suchthilfe direkt Essen. Damit Eltern über die Suchtprobleme ihrer Kinder, Konflikte, Ängste und Sorgen sprechen können und Verständnis erfahren, gibt es in vielen Städten Gruppen, in denen Eltern und Angehörige von Drogensucht Betroffener regelmäßig zusammenkommen. Auch in Essen gibt es zukünftig ein Treffen nach dem Prinzip der Selbsthilfe. Dieses findet erstmals am Dienstag, 3.9., um 19 Uhr, im LVR-Klinikum Essen (Haupthaus, Raum 7.05 / 7. Etage, Virchowstr. 174, 45147 Essen) statt. Interessierten Eltern und Angehörigen steht Gerlinde Reif (Tel.: 0201-8603-337, E-Mail: reif@suchthilfe-direkt) vorab als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Der Austausch von Erfahrungen und Informationen kann Eltern und Angehörigen helfen, besser mit ihrer Situation und den Problemen umzugehen. "Es ist sehr entlastend, wenn man erfährt, dass die Probleme, die die Drogensucht mit sich bringt, bei allen sehr ähnlich sind", so Christiane Erbel, Vorsitzende des Selbsthilfelandesverbands ARWED (Arbeitsgemeinschaft der Rheinisch-Westfälischen Elternkreise Drogengefährdeter und Abhängiger Menschen e.V.). "Wir ermutigen und stärken uns gegenseitig", beschreibt sie die Treffen von Eltern und Angehörigen, die regelmäßig in ganz Nordrhein-Westfalen unter Wahrung der Anonymität stattfinden.

Die LVR-Klinik Essen lädt gemeinsam mit dem ARWED e.V. und mit Unterstützung der Suchthilfe direkt Essen gGmbH, Wiese e.V. Selbsthilfeberatungsstelle Essen und dem Sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamts der Stadt Essen betroffene Eltern und Angehörige zu dem Treffen ein. Die beteiligten Institutionen unterstützen auf Wunsch weitere Treffen. So bietet der Eltern-Selbsthilfelandesverband beispielsweise die Teilnahme an Informationsveranstaltungen und Wochenendseminaren sowie den Austausch mit Eltern und Angehörigen in ganz NRW an.

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