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Open Data Portal der Stadt Essen geht an den Start

30.08.2019

Seit dem 30. August ist das Open Data Portal der Stadt Essen online und unter opendata.essen.de zu erreichen. Das Portal enthält Datensätze zu verschiedenen Themen, die von der Stadt Essen für interessierte Bürgerinnen und Bürger, Start-ups und Unternehmen, aber auch für die Verwaltung kostenfrei und in maschinenlesbarem Format zur Verfügung gestellt werden. Damit kommt die Stadt Essen auch ihrer gesetzlichen Verpflichtung für die Bereitstellung von offenen Daten der Verwaltung nach Paragraph 16 des E-Government-Gesetzes Nordrhein-Westfalen (EGovG NRW) nach.

Datenbestand wird sukzessiv aufgebaut

Zum Start des Portals der Stadt Essen sind bereits elf Datensätze mit 30 Ressourcen abrufbar, deren kommerzielle sowie nicht-kommerzielle Nutzung erlaubt ist. Weitere Informationen, die über die städtische Internetseite www.essen.de für Bürgerinnen und Bürger sowie Firmen abrufbar sind, aber noch in nicht-offenen Formaten, wie html oder pdf, vorliegen, sollen sukzessiv in das neue Open Data Portal übertragen werden. Durch das Portal schafft die Verwaltung mehr Transparenz. Beispielsweise müssen Kennzahlen der Stadt, wie beispielsweise die aktuelle Einwohnerzahl, nicht mehr individuell abgefragt werden, sondern werden standardisiert zentral bereitgestellt. Die Daten, die von der Stadt Essen auf der Open Data Plattform bereitgestellt werden, sind anonymisiert und nicht- personenbezogen.

Open Data als Leitprojekt der Digitalisierungsstrategie der Verwaltung

Insbesondere im Hinblick auf das Projekt "Smart City" ist das Thema Open Data von großer Bedeutung. Unter dem Begriff "Smart City" wird weltweit die nachhaltige und zukunftsgerichtete Entwicklung von Städten verstanden. Das Open Data Portal der Stadt Essen ist ein Baustein des Programms zur Digitalisierung der Verwaltung und der Smart City- Initiative "CONNECTED.ESSEN". Neben dem Open Data Portal sind weitere Leitprojekte die Digitalisierung der Verwaltungsdienste des zukünftigen BürgerRatHauses, die Neuentwicklung der städtischen Internetseite, die Bereitstellung eines Serviceportals und eines telefonischen Servicecenters.

"Ich freue mich, dass wir mit der Einführung des Open Data Portals den Bürgerinnen und Bürgern wichtige Informationen der Verwaltung zugänglich machen können. Das Portal ist eines von fünf digitalen Leitprojekten der Stadt Essen, durch die wir die Digitalisierung der Verwaltung weiter vorantreiben", sagt der Chief Digital Officer der Stadt Essen, Peter Adelskamp.

Auch mit der Open Data-Community möchte die Stadt Essen ins Gespräch kommen, um gemeinsam mit öffentlichen Daten nutzbringende Projekte auf den Weg zu bringen. Beispielsweise soll es dazu künftig verschiedene Veranstaltungen geben.

Zur Technik des Open Data Portals

Das Open Data Portal der Stadt Essen beruht auf der Open Source Plattform DKAN. Im Zuge der interkommunalen Zusammenarbeit wurde dafür die vorhandene DKAN-Plattform der Stadt Köln in einer eigenen, für die Stadt Essen eingerichteten, Instanz angemietet. Auch acht weitere Kommunen haben diesen Schritt gemacht, wodurch ein großer Austauschkreis entstanden ist. Neben dem Erfahrungsaustausch ermöglicht der Zusammenschluss auch eine Kostenumverteilung, sodass die Kosten der einzelnen Kommunen an das Portal eher gering ausfallen. Die Open Data Portale des Landes NRW, des Bundes sowie des Regionalverbands (RVR) werden künftig durch das neue Open Data Portal automatisch mit bedient. Durch die Verknüpfung der Informationen werden redundante Daten ausgeschlossen und das Angebot auf eine möglichst breite Basis gestellt. So entsteht durch das sogenannte Harvesting keine manuelle oder doppelte Arbeit.

Zum Hintergrund – Was ist Open Data?

Als politischer Ansatz wird unter dem Begriff Open-Government zur Öffnung von Regierung und Verwaltung seit einigen Jahren die Idee verfolgt, das Verwaltungshandeln im Sinne der Allgemeinheit für jeden verständlich und möglichst ohne Einschränkungen transparent und nachvollziehbar zu gestalten. Open Data kommt dabei eine Schlüsselfunktion zu. Unter Open Data wird die Bereitstellung offener Daten des Herausgebers im maschinenlesbaren Format verstanden. Geschlossene, nicht maschinenlesbare Formate sind beispielsweise html- oder pdf-Dateien. Das Open Data Handbuch der Open Knowledge Foundation definiert offene Daten als Daten, die von jedermann frei benutzt weiterverwendet und geteilt werden können. Die einzige Einschränkung dabei sei allerdings, die Verpflichtung zur Nennung des Urhebers. Ausgenommen hiervon sind personenbezogene Daten. Ziel der offenen Daten ist es, die Demokratie nachhaltig zu stärken.

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