Foto: Prof. Dr. Ing. Yoshihito Ozawa, Vorsitzender der Delegation und Professor an der Fukushima University, nimmt ein Willkommensgeschenk entgegen. Prof. Dr. Ing. Yoshihito Ozawa, Vorsitzender der Delegation und Professor an der Fukushima University, nimmt ein Willkommensgeschenk entgegen. Foto: Moritz Leick, Stadt Essen

Yoshihiro Watanabe, zweiter Vorsitzender der Delegation und Generaldirektor des Umweltamtes der Stadt Koriyama, überreicht dem Oberbürgermeister ein Schreiben. Yoshihiro Watanabe, zweiter Vorsitzender der Delegation und Generaldirektor des Umweltamtes der Stadt Koriyama, überreicht dem Oberbürgermeister ein Schreiben. Foto: Moritz Leick, Stadt Essen

Japanische Energie-Delegation zu Gast bei Oberbürgermeister Kufen

27.08.2019

Heute (27.8.) begrüßte Oberbürgermeister Thomas Kufen eine japanische Delegation im Essener Rathaus. In der 22. Etage hieß er die Delegierten rund um Prof. Dr. Ing. Yoshihito Ozawa, Vorsitzender der Delegation und Professor an der Fukushima University, und Yoshihiro Watanabe, zweiter Vorsitzender der Delegation und Generaldirektor des Umweltamtes der Stadt Koriyama, sowie die Gäste der Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft (EWG) willkommen.

"Die Stadt Essen ist ein guter Kooperationspartner für alle Energiethemen, denn wir sind die Energie-Metropole Europas", sagte Oberbürgermeister Kufen in seinen einleitenden Worten unter Verweis auf wichtige Energiekonzerne, die ihren Hauptsitz in Essen haben, und auf die in der Stadt beheimatete Messe "E-world energy & water", die als Europas Energieleitmesse Nr. 1 gilt. Er wies zudem auf die Essener Stadtwerke hin, die die gesetzliche Versorgungsaufgabe übernehmen – im Gegensatz zu Japan, wo Stromnetze im Besitz von Stromversorgungsunternehmen sind.

Auch den Aspekt des gemeinsamen Austauschs unterstrich Oberbürgermeister Kufen: "Wir können gleichzeitig viel vom 2014 in Koriyama gegründeten Fukushima Renewable Energy Institute (FREA) lernen, das als modernste Forschungseinrichtung in diesem Gebiet in Japan gilt." Auch der Austausch mit dem Gas- und Wärme-Institut Essen e.V. (GWI) sei fruchtbar, sodass sich in diesem Zusammenhang künftig gemeinsame Forschungsprojekte entwickeln können

"Wir leben jeweils auf der anderen Seite unserer schönen Erde und sind dennoch verbunden. Das ist die gute Seite der Globalisierung", stellte Thomas Kufen fest und unterstrich die Chance, technisches und wirtschaftliches Know-how sowohl zwischen den Regionen Fukushima und Nordrhein-Westfalen als auch zwischen der Stadt Essen und Koriyama auszutauschen. Vor dem Hintergrund der gemeinsamen Herausforderung des Strukturwandels lobte er die positiven Entwicklungen bei der Zusammenarbeit zwischen Japan und Nordrhein-Westfalen auf dem Gebiet der Hochtechnologien.

Am kommenden Samstag (31.8.) fliegt Oberbürgermeister Thomas Kufen bis Mittwoch (4.9.) zu einer Delegationsreise nach Japan, wo er unter anderem den Bürgermeister und den Ratspräsidenten von Koriyama trifft. Auch hier werden die Stärkung der Kooperation sowie der Austausch über Themen wie Energie, Medizintechnik, Bildung und Talentförderung im Fokus stehen.

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