Foto: Förderbescheid-Übergabe am Deilbachhammer. v.l.n.r.: Ulrich Borsdorf, Oberbürgermeister Thomas Kufen, Franz-Josef Lersch-Mense, Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und Chef der Staatskanzlei im Range eines Ministers, Bezirksbürgermeister Manfred Kuhmichel und Günter Samuel, Idee e.V. Förderbescheid-Übergabe am Deilbachhammer. v.l.n.r.: Ulrich Borsdorf, Oberbürgermeister Thomas Kufen, Franz-Josef Lersch-Mense, Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und Chef der Staatskanzlei im Range eines Ministers, Bezirksbürgermeister Manfred Kuhmichel und Günter Samuel, Idee e.V. Foto: Elke Brochhagen, Stadt Essen

NRW-Stiftung stellt 90.000 Euro für die abschließende Sanierung des Hammergebäudes auf dem Gelände des Deilbachhammers bereit

28.08.2019

2017 fiel der Startschuss für die Sanierung des Deilbachhammer-Ensembles in Essen-Kupferdreh. Damit nun auch die Hammersäulen komplett erneuert werden können, stellt die NRW-Stiftung dem Essener Verein Idee e. V. weitere 90.000 Euro bereit. Die schriftliche Förderzusage, die die abschließende Sanierung des Hammergebäudes auf dem Gelände des Deilbachhammers sicherstellt, überreichte Franz-Josef Lersch-Mense, früherer NRW-Europaminister und Chef der Staatskanzlei, als Vorstandsmitglied der NRW-Stiftung heute (28.8.) den Bescheid an den Vorsitzenden des Vereins Idee e. V., Prof. Ulrich Borsdorf. Auch der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen war vor Ort in der Kulturlandschaft Deilbachtal, wo er zu den Anwesenden sprach und der NRW-Stiftung ebenso wie allen weiteren Förderern, Sponsoren und Beteiligten seinen Dank aussprach.

"Die Hämmer und Mühlen im Deilbachtal verhalfen unserer Region einst zu wirtschaftlichem Aufschwung. Nicht zuletzt deshalb finde ich es wichtig, dass wir unseren Kindern und nachfolgenden Generationen zeigen, wie traditionelles Handwerk aussah und seine Stätten erhalten", erklärte Thomas Kufen. Das Deilbach-Ensemble mit Kupferhammer, Eisenhammer und Deilbachhammer gehört zu den frühesten Zeugnissen der Industriekultur in ganz Europa. Für dessen Restaurierung engagieren sich unter anderem das Konsortium Deilbachtal, der Historische Verein für Stadt und Stift Essen, der IDEE e.V., das Ruhr Museum, die Bürgerschaft Kupferdreh und die Stadt Essen.

Mithilfe der Unterstützung der NRW-Stiftung konnte vor drei Jahren die Sanierung des Hammergebäudes beginnen. In deren Verlauf stellte sich heraus, dass unter anderem sämtliche Hammersäulen zerstört sind und ebenso komplett saniert werden müssen wie die morschen Hammergerüste. Die Bereitstellung weiterer Fördermittel durch die NRW-Stiftung, sichert die Fertigstellung des Hammergebäudes. "Diese Förderung bestätigt den hohen Denkmalwert des letzten erhaltenen Eisenhammers im Ruhrgebiet an seinem ursprünglichen Ort. Und sie honoriert die ehrenamtliche Arbeit all derjenigen, die sich hier für die Erhaltung des regionalen Erbes einsetzen und so dazu beitragen, unsere Traditionen und Werte zu bewahren", bedankte sich Essens Oberbürgermeister.

Gemeinsam mit Vereinsgeschäftsführer Günter Samsel und weiteren Mitgliedern des Konsortiums Deilbachtal wurden zudem die Pläne erläutert, wie der Zuschuss der NRW-Stiftung zur abschließenden Sanierung des Industriedenkmals eingesetzt wird.

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