Landesweiter Warntag in NRW am 5. September - Erster Einsatz für das neue Sirenenwarnsystem

02.09.2019

Am Donnerstag, 5.9., findet in Nordrhein-Westfalen zum zweiten Mal der landesweite Warntag statt. Auch die Stadt Essen ist dabei und wird um 10 Uhr, zeitgleich mit anderen Kommunen, ihre neu installierten Sirenen auslösen. Mit der Warn-App "NINA" (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) wird um diese Uhrzeit landesweit eine Probewarnmeldung versendet.

Der landesweite Warntag wurde erstmalig im September 2018 durchgeführt. In ganz Nordrhein-Westfalen werden dazu sämtliche Warnmittel in den Kommunen erprobt. Dazu zählen beispielsweise Sirenen oder Lautsprecherdurchsagen aus Warnfahrzeugen.

Im Jahr 2019 steht der Warntag unter dem Motto "zusammen:warnen". Nicht nur die Behörden, sondern auch der Rundfunk und der Deutsche Wetterdienst spielen eine wichtige Rolle für die Warnung.

Die Bevölkerung wird darum gebeten, die Notrufnummern nicht mit Nachfragen am Warntag zu blockieren.

Erster Einsatz für neues Sirenenwarnsystem

Das neue Sirenenwarnsystem der Stadt Essen wird am Warntag erstmalig zum Einsatz kommen. Es soll in Katastrophenfällen oder bei Großschadenslagen, wie Fabrikunfällen oder Großbränden, dazu dienen, die Bürgerinnen und Bürger zu warnen und sie zu erhöhter Aufmerksamkeit anhalten.

Bisher wurden 17 neue Sirenen im Essener Norden installiert, die an dem Tag probeweise ausgelöst werden können. Diese decken bereits jetzt 20 Prozent des Essener Stadtgebiets ab und erreichen knapp 50 Prozent der Bevölkerung. Die bisher umgesetzten Standorte wurden prioritär nach Vorkommen von sogenannten Störfallbetrieben ausgewählt.

Bis zum Jahresende soll der 1. Bauabschnitt des Sirenenwarnsystems abgeschlossen sein, damit wären 26 Sirenen einsatzbereit. Insgesamt werden 86 Sirenen benötigt, um das gesamte Essener Stadtgebiet abzudecken. Das Sirenenwarnsystem wird stufenweise aufgebaut und ans Netz gebracht.

Die Stadt Essen hat Ende 2018 mit dem Aufbau eines neuen, flächendeckenden Sirenenwarnsystems begonnen. Die Entscheidung, zuerst den Essener Norden auszustatten fiel aufgrund der dort angesiedelten Industrieanlagen sowie der direkten Nähe zum Rhein-Herne-Kanal, über den auch Gefahrengüter transportiert werden. Außerdem ist die Bevölkerungsdichte im Essener Norden besonders hoch.

Der erste Bauabschnitt für das Sirenenwarnsystem kostet rund 400.000 Euro.

Weitere Informationen zum landesweiten Warntag unter www.essen.de/sirenen.

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