Essen bleibt weiterhin Fairtrade-Town

09.09.2019

Seit 2013 trägt die Stadt Essen den Titel "Fairtrade-Town". Aufgrund der vielen Maßnahmen und Aktionen, die die Stadt Essen als Fairtrade-Town in den vergangenen Jahren durchgeführt hat, wurde der Stadt am Samstag, den 7. September, der Titel für zwei weitere Jahre ausgesprochen. Die Auszeichnung erfolgte während der Messe Fair Friends in Dortmund. Neben der Stadt Essen wurden auch noch weitere Städte im feierlichen Rahmen mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Für den Titel Fairtrade-Town muss eine Kommune nachweislich die von TransFair e.V. (Fairtrade Deutschland) vorgegebenen Kriterien erfüllen, die das Engagement für den fairen Handel in allen Ebenen einer Kommune widerspiegeln. Diese Kriterien werden von der Stadt Essen weiterhin erfüllt. Darunter fallen unter anderem, dass die Stadt Essen einen Ratsbeschluss zur Unterstützung des fairen Handels verabschiedet hat und dass bei allen Sitzungen des Rates und der Ausschüsse sowie im Oberbürgermeisterbüro fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt wird. Außerdem musste eine projektbegleitende Steuerungsgruppe gebildet werden. Diese koordiniert die Aktivitäten zum fairen Handel in der Stadt Essen. Ein weiteres Kriterium, welches die Stadt Essen einhält, ist, dass in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten Produkte des fairen Handels angeboten werden.

In Zusammenarbeit mit der aktiven Steuerungsgruppe der Stadt Essen konnten in den letzten Jahren viele Maßnahmen und Aktionen zu dem Thema "Fairtrade" durchgeführt werden. So wurde unter anderem ein Flyer für die Öffentlichkeitsarbeit erstellt, ein Ausmalbogen für Kinder angefertigt und auf der Rückseite der Briefumschläge der Stadt Essen in einer Auflage von 1,8 Millionen Stück das Fairtrade Logo abgedruckt. Auch an den Fairen Wochen (Mitte bis Ende September eines jeden Jahres) beteiligte sich die Stadt mit Aktionen und Maßnahmen, beispielsweise wurden Faire Frühstücke durchgeführt, ferner Bananen während des BananaDays verteilt und Veranstaltungen im Rahmen des politischen Salons Essen angeboten. Info-Stände auf Märkten, auch während des Weihnachtmarktes rundeten das Angebot ab.

Zum Hintergrund:

Fairtrade-Towns setzen sich für den fairen Handel auf kommunaler Ebene ein und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Akteuren aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich gemeinsam lokal für den fairen Handel stark machen. Zu den Grundsätzen des Fairen Handels zählt unter anderem, dass die Produzentinnen und Produzenten des Südens faire Preise für ihre Waren erhalten und dass sie sich auf langfristige und stabile Handelsbeziehungen sowie auf sozialverträgliche Arbeitsbedingungen verlassen können.

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