Foto: Erster Bürgermeister Rudolf Jelinek mit neuen ÖKOPROFIT-Teilnehmern im Haus des Handwerks. Foto Moritz Leick, Stadt Essen. Erster Bürgermeister Rudolf Jelinek mit neuen ÖKOPROFIT-Teilnehmern im Haus des Handwerks. Foto Moritz Leick, Stadt Essen

Offizieller Startschuss für Essener und Bochumer Teilnehmer am zehnten Essener ÖKOPROFIT-Projekt

26.09.2019

Heute (26.9.) wurde der Startschuss für das zehnte ÖKOPROFIT-Projekt geben. Mit dem Projekt unterstützt die Stadt Essen Unternehmen beim betrieblichen Umwelt- und Klimaschutz. Die Betriebe erarbeiten dabei praxisnahe Maßnahmen, die die Umwelt und das Klima entlasten und gleichzeitig Betriebskosten senken.

Insgesamt sparten die bisherigen Teilnehmer dadurch zusammen ungefähr 8,3 Millionen Euro an Betriebskosten jährlich ein. Dabei wurden etwa 550 Maßnahmen umgesetzt, wodurch etwa 69.200 Tonnen CO2 weniger ausgestoßen wurden. Der Energieverbrauch wurde um 99,7 Millionen Kilowattstunden gesenkt, der Abfall wurde bisher um 2.750 t reduziert. Auch verringerte sich der Wasserverbrauch um ca. 167.000 Kubikmeter.

An der zehnten Runde ÖKOPROFIT Essen-Ruhrgebiet sind erstmalig auch Unternehmen aus der Stadt Bochum dabei sein. Die aktuellen Unternehmen, die sich beteiligen und "ökoprofitieren" sind:

  • BioMedizin Zentrum Bochum (Bochum)
  • Christopherus-Schule Bochum
  • DAHLEM Beratende Ingenieure GmbH & Co. (Essen)
  • ETUF e.V. (Essen)
  • Heinrich Schmid GmbH & Co. KG (Essen)
  • Katholische Pflegehilfe e.V. (Essen)
  • Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (Essen)
  • RuWa 1925 Essen-Dellwig e.V. (Essen)
  • Stadtwerke Essen AG (Essen)
  • VBW Bauen und Wohnen GmbH (Bochum)
  • VfL Bochum

Rudolf Jelinek, Bürgermeister der Stadt Essen, überbrachte bei der heutigen Auftaktveranstaltung ein Grußwort und lobte das Projekt. "Mit all den Bemühungen im Rahmen des Projekts ÖKOPROFIT machen wir gemeinsam dem Titel 'Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017' wieder einmal alle Ehre. Schließlich dürfen wir diesen Titel nur tragen, weil in den letzten Jahrzehnten alle mitgeholfen haben, den Klima- und Umweltschutz in unserer Stadt voranzutreiben. Dieses Engagement wollen wir auch in Zukunft weiter ausbauen", so Jelinek. "Das Projekt ÖKOPROFIT zeigt wieder einmal: Jeder kann seinen Teil dazu beitragen, die Umwelt zu schonen."

Im Anschluss an die heutige Auftaktveranstaltung begann die Arbeitsphase der Unternehmen mit einem ersten Workshop. In weiteren Workshops werden verschiedene Themen wie Energieeffizienz, Abfall- und Wassermanagement behandelt. Informationen zum Ressourcen sparenden Umgang mit Rohstoffen und Materialien werden ebenfalls vermittelt.

Das Umweltamt der Stadt Essen führt das neue ÖKOPROFIT-Projekt in enger Kooperation mit der Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (EWG), der Industrie- und Handelskammer für Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen zu Essen, der Kreishandwerkerschaft Essen und der Effizienz-Agentur NRW durch. Finanziell wird das Projekt vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW (MULNV) unterstützt. Seit 2002 hat die Stadt Essen neun ÖKPROFIT-Projekte erfolgreich abgeschlossen, insgesamt 99 Firmen, Betriebe und Institutionen nahmen daran bisher teil.

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