Foto: Bürgermeister Rudolf Jelinek (links) und Bezirksbürgermeister Manfred Kuhmichel (rechts) legten zum 100. Todestag von Emil Hagemann einen Kranz nieder. Foto: Bürgermeister Rudolf Jelinek (links) und Bezirksbürgermeister Manfred Kuhmichel (rechts) legten zum 100. Todestag von Emil Hagemann einen Kranz nieder. Foto: Renate Debus-Gohl

Gedenken zum 100. Todestag von Heisingens erstem Bürgermeister Emil Hagmann

21.10.2019

Zum 100. Todestag gedachte die Bürgerschaft Heisingen e.V. am Freitag, 18. Oktober, des ersten Bürgermeisters von Heisingen. Auch Bürgermeister Rudolf Jelinek besuchte das Ehrengrab von Emil Hagmann auf dem Alten Friedhof an der Georgkirche in Essen-Heisingen, um im Namen der Stadt Essen an einen Menschen zu erinnern, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts viel für die Gemeinde getan hat.

In einer Zeit, in der sich die Region um Essen immer stärker zu einer Industriemetropole für Kohle und Stahl entwickelte, wurde Emil Hagmann im Jahr 1910 erster Bürgermeister der gerade erst selbstständig gewordenen Gemeinde Heisingen. Von 1910 bis 1919 legte er wichtige Grundlagen für urbane Strukturen, die bis heute nachwirken, etwa für Bauwerke wie das Rathaus, die Jugendhalle und den Innenbereich um die Bahnhofstraße.

"Wurzeln und Wachstum gehören eng zusammen. Beides schafft die Basis, damit sich die Menschen an ihrem Wohnort wohl fühlen, dass Sie ihren Stadtteil in ihr Herz schließen", erklärte Rudolf Jelinek. "Bezirksvertretungen und ihre politische Arbeit haben großen Anteil daran, dass die Menschen gerne in Essen wohnen, leben und arbeiten. Insofern erinnern wir heute nicht nur an den 100. Todestag von Emil Hagmann, wir würdigen auch die wertvolle ehrenamtliche Arbeit der Politik vor Ort", so der Bürgermeister, der die Gelegenheit auch nutzte, um den Mitgliedern der Bezirksvertretung VIII und Bezirksbürgermeister Manfred Kuhmichel seinen besonderen Dank auszusprechen. Gleichermaßen würdigte er den Einsatz der historischen Vereine, Heimat- und Bürgervereine, der Bürgerschaft Heisingen e.V. und des Museumskreises.

Über Emil Hagmann
Emil Hagmann, geboren 1872 in Neviges und gestorben 1919 in Heisingen, machte eine Ausbildung bei der Stadt Mönchengladbach und legte die Sekretärprüfung ab. Von 1901 bis 1905 sammelte er zunächst Erfahrungen als Verwaltungschef der Landbürgermeisterei Neersen und war anschließend fünf Jahre als Bürgermeister der Stadt Adenau in der Eifel tätig. In Erinnerung an ihn haben die Bürgerinnen und Bürger Heisingens den Hagmanngarten am Alten Rathaus nach ihm benannt und stifteten Emil Hagmann ein Ehrengrab auf dem Alten Friedhof in Essen-Heisingen.

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