Frau mit Stein Szenenfoto "Der Stein" (Foto:Matthias Jung)

Ein Haus voller Geschichte – Premiere von "Der Stein" im Essener Grillo-Theater

Am Samstag, 26. Oktober, ab 19:30 Uhr. Für die Premiere sind nur noch wenige Karten erhältlich. Die Karten kosten zwischen 14 und 29 Euro.

18.10.2019

In dem Stück "Der Stein", das am Samstag, 26. Oktober, ab 19:30 Uhr im Essener Grillo-Theater Premiere feiert, verdichtet Autor Marius von Mayenburg knapp 60 Jahre deutsche Geschichte zu einem hochspannenden Familiendrama. In raffinierten Zeitsprüngen vollzieht von Mayenburg, der 1997 mit dem Kleist-Förderpreis für junge Dramatik ausgezeichnet wurde, die Schicksale von fünf Frauen nach: Es geht um Schuld, Verdrängung und die Flucht vor der eigenen Vergangenheit. Und über allem schwebt die Frage, wie lange sich eine sorgsam aufgebaute Familienlegende noch aufrechterhalten lässt.

In der Inszenierung von Regisseurin Elina Finkel spielen: Ines Krug, Sabine Osthoff, Jan Pröhl, Josephine Raschke, Janina Sachau und Silvia Weiskopf sowie alternierend die Kinderstatisten Henri Fischbach und Emilian Hochhäuser.

Für die Premiere sind nur noch wenige Plätze verfügbar. Weitere Aufführungen finden am 1., 9., 10., 21. November sowie am 27. Dezember statt. Die Karten kosten zwischen 14 und 29 Euro und sind telefonisch unter 0201/81 22-200 oder online auf www.schauspiel-essen.deerhältlich.

Zum Theaterstück

Der Ort des Geschehens ist ein Haus in Dresden. Nach langer Abwesenheit zieht Witha mit Tochter Heidrun und Enkelin Hannah 1993 dort wieder ein. 1935 hatte sie das Haus gemeinsam mit ihrem Mann Wolfgang einer jüdischen Familie abgekauft. Das Gebäude steckt voller Erinnerungen an Wolfgang, an den Krieg und an ihre Republikflucht 1953 aus der DDR in den Westen.

Als Hannah und ihre Mitschüler den Auftrag bekommen, ein Referat über Vorbilder zu halten, schlägt Heidrun ihr vor, über ihren Großvater zu erzählen, schließlich habe der ja während der NS-Zeit eine jüdische Familie gerettet: Wolfgang habe Herrn Schwarzmann, seinem Chef im veterinärmedizinischen Institut und dessen Frau 1935 die Flucht ins Ausland finanziert, woraufhin er selbst von den Nazis verfolgt worden sei. Die Situation im Haus spitzt sich zu, als überraschend eine Fremde zu Besuch kommt. Auch sie hat einmal hier gewohnt und macht nun Ansprüche rechtlicher und moralischer Art geltend.

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