Foto: Oberbürgermeister Thomas Kufen begrüßt Bürgerinnen und Bürger zum Ehemaligentreffen im Rathaus. Oberbürgermeister Thomas Kufen begrüßt Bürgerinnen und Bürger zum Ehemaligentreffen im Rathaus. Foto: Moritz Leick, Stadt Essen

Foto: Rund 40 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung ins Rathaus. Rund 40 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung ins Rathaus. Foto: Moritz Leick, Stadt Essen

Logo 70 Jahre Städtepartnerschaft Essen - Sunderland

70 Jahre erfolgreiche Städtepartnerschaft: Essen und Sunderland feiern ihre Verbundenheit

23.10.2019

In diesem Jahr feiern Essen und die englische Stadt Sunderland ein besonderes Jubiläum: Bereits seit 70 Jahren verbindet sie eine fruchtbare und erfolgreiche Städtepartnerschaft, die beide Städte in diesen Tagen Revue passieren lassen. So traf Oberbürgermeister Thomas Kufen heute (23.10.) Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter sowie Initiatoren der Partnerschaft zum gemeinsamen Austausch. Zudem wird er am Donnerstag, 28. November, zu den offiziellen Feierlichkeiten nach Sunderland reisen.

Austausch mit Ehemaligen

Zu einem "Ehemaligentreffen" hieß Oberbürgermeister Thomas Kufen am heutigen Mittwoch rund 40 Bürgerinnen und Bürger in der 22. Etage des Essener Rathauses willkommen, die die Partnerschaft mit Sunderland hautnah miterlebt oder selbst mitgestaltet haben. Dabei freute er sich, auch die ehemalige Oberbürgermeisterin Annette Jäger zu begrüßen, die im Rahmen der Städtepartnerschaft eine der ersten Besucherinnen in Sunderland war.

Sunderland sei die "naheliegendste Städtepartnerschaft", wie der Oberbürgermeister erklärte: "Essen und Sunderland trennen nur 679 km." Doch beide verbinde auch Vieles, etwa der Strukturwandel oder die Entstehungsgeschichten, nach denen beide Städte aus der Gründung von Klostern hervorgegangen sind, sowie "die Erfolgs- und Leidensgeschichte im Fußball". Vor dem Hintergrund, dass mit der Städtepartnerschaft das Verständnis und Miteinander nach dem Krieg gefördert werden sollte, richtete Thomas Kufen auch im Namen der ehemaligen Oberbürgermeister seinen Dank an alle, die diese mitgestaltet haben.

"Ich freue mich, Ihre Geschichten zu hören", erklärte er und verwies darauf, dass er schon zahlreiche Fotos, Zeitungsausschnitte und Poster gesehen habe, die die Anwesenden mitgebracht hatten. Beim gemeinsamen Kaffeetrinken mit dem Stadtoberhaupt blickten sie gemeinsam auf sieben Dekaden Partnerschaft zurück. Im Gespräch mit Thomas Kufen berichteten die Gäste unter anderem von ihren Erlebnissen bei Projekten, die im Rahmen der Städtepartnerschaft stattgefunden hatten, und teilten ihre Erinnerungen an Austauschreisen und Veranstaltungen mit den Anwesenden.

Auch Sunderlands Bürgermeister Graeme Miller sendete den Teilnehmerinnen und Teilnehmern per Videobotschaft herzliche Grüße und drückte darin sein Bedauern darüber aus, nicht persönlich anwesend sein zu können. Darüber hinaus berichtete er, dass Einwohner, Partner und junge Leute in Sunderland oft gemeinsame Projekte erwähnen würden, durch die sie im Laufe der Jahre mit Essen zu tun hatten: "Viele Leute haben eine Geschichte zu erzählen. Es ist immer eine Positive, und mir ist es eine Freude, von dieser Zusammenarbeit zu hören, die unsere Gemeinden zusammengebracht hat und unseren gemeinsamen Standpunkt zeigt."

Offizieller Festakt in Sunderland

Um das 70-jährige Bestehen ihrer Städtepartnerschaft gebührend zu feiern, begehen Sunderland und Essen gemeinsam einen Festakt, der in der englischen Partnerstadt ausgerichtet wird. Zu diesem reist Thomas Kufen am 28. November gemeinsam mit einer Ratsdelegation an. Der Oberbürgermeister wird seinen Besuch darüber hinaus nutzen, um bei der gemeinsamen Sitzung des Jugendparlaments und des Stadtrates im Rathaus von Sunderland zu sprechen.

Aktueller Austausch im Rahmen der Städtepartnerschaft

Insbesondere der Jugendaustausch ist über die Dekaden das Kontinuum der Städtepartnerschaftsarbeit gewesen. Erst vor den Herbstferien beleuchteten Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Wirtschaftsenglisch-Unterrichts des Theodor-Heuß-Gymnasiums Kettwig in Sunderland die Auswirkungen eines wie auch immer gearteten Brexit. Ein Gegenbesuch in Essen ist für das kommende Jahr geplant.

Bereits in der kommenden Woche werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe sowie Mitglieder des Jugendparlaments aus Sunderland zum Fachkräfteaustausch mit den Kolleginnen und Kollegen vom Essener Jugendamt nach Essen kommen. "Youth participation and democracy – How young people get involved today" steht dabei thematisch auf der Agenda: So werden die Teilnehmenden verschiedene Projekte besuchen, die sich mit der Teilhabe von jungen Menschen und entsprechenden Teilnahmeformen beschäftigen, um Informationen, Wissen und Erfahrungen auszutauschen sowie Methoden und Werkzeuge kennenzulernen, zu diskutieren und zu vergleichen.

Der inhaltliche Fokus der Zusammenarbeit zwischen Essen und Sunderland hat sich in den letzten Jahren auch in Richtung "Globale Herausforderungen meistern" verlagert. Deshalb arbeiten beide Städte und ihre Wirtschaftsförderungen bereits seit Jahren in den Bereichen Energiewirtschaft, Digitalisierung und Start-ups zusammen. Auch im kommenden Jahr geht der Austausch weiter, beispielsweise wenn im Februar eine Delegation aus Sunderland anlässlich der Messe "E-world energy & water" nach Essen reist.

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